20. September 2019

Presseschau: Letzte Liebe, Kubinke und ein Hörstück von Wolfgang Hörner zu Johann Karl Wezel

Bettina von Arnim: Letzte Liebe

"Begeistert von Bettine von Arnims literarisierter Korrespondenz mit Goethe, schreibt ein Student der 32 Jahre älteren Autorin: der Beginn einer kurzen, impulsiven Liebe, die nun in einem Briefbuch dokumentiert ist."

Tobias Wenzel, WDR, 26.08.2019

 

"Was Goethe einst für Bettine von Arnim gewesen ist, ist die über 50jährige nun dem Studenten Julius Döring: Mentorin, erotische Gespielin, Karriereplanerin. Es entspinnt sich ab Januar 1839 ein schwärmerischer Briefwechsel, der jetzt erstmals in der Schmuckausgabe der Anderen Bibliothek veröffentlicht wird."
Katharina Teutsch, Deutschlandfunk, 08.09.2019

 

"Das gibt es tatsächlich: Da existiert ein überaus umfangreiches Konvolut von Briefen im Archiv des Freien Deutschen Hochstifts in Frankfurt am Main seit fast zwei Jahrhunderten, aber erst jetzt erscheinen diese Episteln in einer Gesamtausgabe, die sich mit der Lebensgeschichte einer berühmten Person verbindet."

Klaus Waltehr, Freie Presse, 19.09.2019

 

 

Georg Hermann: Kubinke

"Die Lektüre lohnt. Hermann hat mit Kubinke eine Figur geschaffen, deren Wesen und tragische Entwicklung in der arbeitsreichen und vergnügungssüchtigen Großstadt im Leser noch länger nachhallt und an einen Vorläufer des Franz Biberkopf denken lässt, des Protagonisten in Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz (1929). Und die Lektüre lohnt auch, weil Hermann sein Handwerk beherrscht. Er kann erzählen und tut es mit Lust."

Behrang Samsami, literaturkritik.de, 08.09.2019

 

 

Johann Karl Wezel: Herrmann und Ulrike

"Klassiker werden ist nicht leicht – Klassiker bleiben und das nicht nur zur Lebenszeit hienieden, sondern auch nach dem Tod, das ist zuweilen sehr schwer. Viele werden vergessen und bleiben es auf immer und ewig. Nicht so Johann Karl Wezel. Der wilde, ungebärdige Zeitgenosse von Wieland, Goethe und Schiller war schon zu Lebzeiten berühmt und etwas später, ebenfalls zu Lebzeiten, bereits wieder vergessen. Nur blieb er es nicht. Als ungemein produktiver Schriftsteller, Verleger, Forscher, Sonderling und noch so manches mehr wurde und wird er alle paar Jahrzehnte wiederentdeckt. Die sicher nicht letzte, aber jüngste Ausgrabung gilt einem einst sehr erfolgreichen Wezel-Werk: Die Andere Bibliothek präsentiert den monumentalen Roman „Herrmann und Ulrike“ aus dem Jahr 1780 als Trouvaille, preist ihn als „Glanzstück des deutschen Bildungsromans“, als „weites Panorama des ausgehenden 18. Jahrhunderts in Deutschland (..), einschließlich lebendiger Beschreibungen der damaligen Metropolen.“ Es ist der hundert-xte Auftritt des Johann Karl Wezel aus der Kulisse als lange zu Unrecht übersehener literarischer Schatz."

Jörg Plath, Deutschlandfunk Kultur, 13.09.2019

 

und das Hörstück von Wolfgang Hörner „Ich will ins Freie! Johann Karl Wezels vergeblicher Versuch, vergessen zu werden“.

 

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