13. August 2019

Presseschau: Herrmann und Ulrike, Alexander von Humboldt und die Neuerscheinung Konrad Wolf.

Johann Karl Wezel: Herrmann und Ulrike

Zu Beginn seiner Rezension in der FAZ (10.08.2019) widmet sich Hans-Albrecht Koch der Protagonistin Baronesse Ulrike, die einen Faustschlag(!) ins Gesicht bekommt, da sie auf der Flucht und in den Kleinbürger Herrmann verliebt ist. Nicht trotz sondern wegen seinen heftig-lustigen Passagen ist Herrmann und Ulrike für den Rezensenten lesenwert:

"Mit solchen sprachlichen Purzelbäumen erheitert der 1780 erschiene Roman "Herrmann und Ulrike" von Johann Karl Wezel (1747 bis 1819) seine Leser immer wieder. Proben finden sich zuhauf auch aus der Kanzleisprache, der Fachsprache der gelehrten Juristen, der Studentensprache und dem Deutsch der Kaufleute – und nicht zuletzt aus dem empfindsamen Gesäusel der Verliebten in den zahlreichen Briefen, durch welche die Handlung vorankommt."


In der NZZ (10.08.2019) wird Herrmann und Ulrike von Rezensent Manfred Papst als die "Wiederentdeckung eines Meisterwerks" angepriesen: "Johann Karl Wezels «Herrmann und Ulrike» aus dem Jahr 1780 ist ein sprachmächtiger und hochkomischer Bildungsroman.

Wezels Sprache ist markig, kräftig und direkt. Der Autor scheut das Drastische nicht; er sucht es geradezu mit grimmigem Vergnügen."

 

 

Antje Vollmer, Hans-Eckardt Wenzel: Konrad Wolf. Chronist im Jahrhundert der Extreme

"In gewissen Abständen lohnt ein neuer Blick auf die Filmgeschichte. Konrad Wolf gilt als wichtigster Regisseur der DDR, seine Filme liegen komplett auf DVD vor. Jetzt setzt ihn ein Buch in ein neues Licht.

Die Deutsche Welle berichtet über "Deutsche Filmkunst auf Weltniveau: Konrad Wolf" und führte ein Gespräch mit Antje Vollmer über den Regisseur: "Wetzel und sie selbst hätte etwas anderes interessiert: "Uns hat die Neugier auf den Menschen Konrad Wolf getrieben und das Interesse an seinem künstlerischen Werk, an seiner besonderen Stellung zu Deutschland und den deutschen Themen."
 

 

Alexander von Humboldt. Mein vielbewegtes Leben
DAMALS – Das Magazin für Geschichte hat eine gesamte Ausgabe Alexander von Humboldt gewidmet. Im ersten Teil, der mit "Jugend, Studium und erste Berufserfahrungen" betitelt ist, hat Frank Holl einen ausführlichen Artikel zu Humboldts Jugend und der frühen Liebe zu den Naturwissenschaften geschrieben:
"Wissenschaft als Selbstbefreiung.

Die Geschichte der Jugend Alexander von Humboldts ist die Geschichte einer Selbstbefreiung. (...) Doch der Weg in die Freiheit war steinig. Erste kleine Freiheiten eroberte er sich mit eigenständigen, unbeaufsichtigten Naturstudien rund um das Tegeler Schloss.“
 

 

 

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Buch zur News:

Johann Karl Wezel

Herrmann und Ulrike

»Der beste deutsche Roman, der mir jemals vor Augen gekommen.« — Christoph Martin Wieland (1780)
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Herrmann und Ulrike
68,00 EUR
03.2019
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