04. Oktober 2017

Premiere am 12. Oktober im Staatstheater Mainz: "ForsterHuberHeyne" (UA) von Rebekka de Wit und Willem de Wolf

Rebekka de Wit und Willem de Wolf schreiben einander Briefe über Liebe und Radikalität. Sie, 1985 in den Niederlanden geboren, ist Theatermacherin und Romanautorin. Er, 1961 auch in den Niederlanden geboren, Schauspieler und Theaterautor. Beide gehören flämischen Schauspielerkollektiven an. Ihre Briefe unterschreiben sie nicht mit ihrem eigenen Namen, sondern mit „Georg Forster“ und „Therese Heyne“. Sie versetzen sich in das berühmte Ehepaar hinein, das zur Zeit der Mainzer Republik in Mainz lebte. Er, Weltreisender und Revolutionär, desillusioniert durch Robespierres Terror, starb krank und einsam in Paris. Sie, Schriftstellerin, Redakteurin und emanzipierte Frau, hielt sich neben ihrer Ehe offen einen Liebhaber, Ludwig Huber, den sie nach Forsters Tod heiratete.

Der Briefwechsel zwischen Rebekka und Willem ist das Herzstück ihres ersten gemeinsamen Projektes, das sich um das Leitmotiv „Wechsel“ dreht: Stimmungswechsel, Regierungswechsel und Liebeswechsel. Ein Stück über Revolution, über Veränderungen in einer Zeit, in der in Europa der erste ideologische Krieg wütet und „Alle Menschen werden Brüder“ noch geschrieben werden muss.

 

In der Anderen Bibliothek sind Georg Forsters Reiseberichte "Ansichten vom Niederrhein" und "Reise um die Welt" erschienen.

Premiere: 12.10.2017, 19:30 Uhr, Staatstheater Mainz, U17, Tritonplatz, 55116 Mainz

Weitere Termine: 20.10.2017, 3.11.2017, 5.11.2017, 19.11.2017, 14.01.2018, 15.01.2018

Premiere in Amsterdam: 23. März 2018
23., 24. März De Brakke Grond Amsterdam
20. März Cultuurcentrum Brasschaat
13. April Toneelschuur Haarlem
14. April Plaza Futura/Natlab Eindhoven
24., 25. April CC Berchem
3., 4. Mai KC NONA Mechelen
28. Mai Antwerpse Kleppers Antwerpen
 

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