12. September 2019 19:00 Uhr - Berlin, Literaturhaus Berlin

Buchpremiere im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin: Dissisdentisches Denken - Lesung und Gespräch mit Marko Martin.
 

Marko Martin nimmt uns mit auf eine Reise zu dissidentischen Jahrhundertzeugen: Raissa Orlowa-Kopelew, Mariana Frenk-Westheim, Jürgen Fuchs, Manés Sperber , Arthur Koestler, Hans Sahl, Czeslaw Milosz, Milan Kundera, Pavel Kohout, Edgar Hilsenrath, Tomas Venclova, Horst Bienek und viele mehr – Ihr Denken kann uns helfen gegen die Erinnerungslosigkeit. Die Autoren und Autorinnen, mit denen Marko Martin spricht oder die er einfühlsam porträtiert, haben eigentümlich miteinander verflochtene Schicksale: ob als Emigranten aus NS-Deutschland oder als Renegaten des parteikommunistischen Denkens – mitunter verbindet sich beides – haben sie geschichtliche Brüche existentiell erfahren. In ihrer Kritik an den Regimen und Ideologien haben sie ein feines Gespür für Gefährdungen entwickelt, die uns auch heute, autokratisch oder nationalistisch, wieder beunruhigen.

 

Marko Martin lebt, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. In der Anderen Bibliothek erschienen seine Bücher Schlafende Hunde (Band 298) und Die Nacht von San Salvador (Band 345). Seine jüngsten Veröffentlichungen sind: Tel Aviv - Schatzkästchen und Nussschale, darin die ganze Welt und Das Haus in Habana. Ein Rapport.

 

Am 12. September 2019, 19 Uhr

Internationales Literaturfestival Berlin

Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro

 

Literaturhaus Berlin

Fasanenstraße 23
10719 Berlin

 

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Buch zur Veranstaltung:

Marko Martin

Dissidentisches Denken

Jahrhundertzeugen: Helden einer unmenschlichen Epoche
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Dissidentisches Denken
42,00 EUR
07.2019
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