26. Juni 2019

"Übersetzen ist wie Brückenbauen", Olga Radetzkaja beim Deutschlandfunk anlässlich der Preisverleihung des Straelener Übersetzungspreises.


 

„Übersetzen ist wie Brückenbauen.
Man kann sich das vorstellen, wie wenn Sie eine Brücke bauen. Dann ist es ganz wichtig: Über diese Leere, damit das hält, sind diese beiden Punkte, wo die Brücke ansetzt, ganz wichtig.“

Olga Radetzkaja wurde letzte Woche mit dem Straelener Übersetzungspreis geehrt. Das sei eine Art "Ritterschlag", der Preis sei eine der wichtigsten Auszeichnungen für Übersetzer im deutschsprachigen Raum. Den Preis erhält Olga Radetzkaja zum einen für ihr Lebenswerk, zum anderen für ihre Übersetzung von Viktor Schklowskijs Roman „Sentimentale Reise“.

Zu hören (und nachlesen) kann man das Gespräch mit Änne Seidel beim Deutschlandfunk.

 

Straelener Übersetzungspreis

Die Journalistin und Autorin Sieglinde Geisel sprach die Laudatio: "... Es sind lauter einfache Sätze und schlichte Worte, von enormer Sprengkraft. Dass auf den 411 Seiten auch im Deutschen jedes dieser Worte sitzt, verdankt der Autor seiner unerschrockenen Übersetzerin. Sie ist es, die dafür sorgt, dass der Schmerz dieser ausgesprochen unsentimentalen 'Sentimentalen Reise' zu unser aller Schmerz wird."

Mehr zur Preisverleihung unter: https://www.euk-straelen.de/deutsch/straelener-uebersetzerpreis/straelener-uebersetzerpreis-der-kunststiftung-nrw-2019/

 

Foto copyright Kunststiftung NRW


 

 

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