19. Juni 2019

Aktuelle Presseschau

Zum Thema Flucht nach 1945 in der deutschen Gegenwartsliteratur hat Deutschlandfunk Kultur vier Autorinnen und Autoren versammelt, die mit ihren Büchern ihrer Familiengeschichte nachspüren.
Klaus-Jürgen Liedtkes Nachkrieg und Die Trümmer von Ostpreußen, Roman aus Dokumenten, ist eins der Bücher, das die Erinnerung an Flucht, Vertreibung und Verlust wachhält.

 

Tobias Wenzel stellt beim NDR Kultur den fast vollständig erhaltene Briefwechsel Letzte Liebe von Bettine von Arnim vor:
"„Letzte Liebe", der nun erschienene Briefwechsel der beiden, ist eine große Entdeckung.(...) Obwohl der Briefwechsel erschreckend frei von Humor ist und die beiden in ihren metaphernreichen Texten recht eitel auf eine mögliche Veröffentlichung schielen, ist man als Leser berührt vom Überschwang der Liebe und fühlt mit, wenn der eine Partner sich nach einem neuen Brief des anderen sehnt."

Cornelia Jentzsch vom Deutschlandfunk widmet sich dem „Nature Writing“ und Alexander von Humboldt. Denn Ludwig Fischer erklärt in seinem neuen Buch „Natur im Sinn“ warum Alexander von Humboldt und seine Ansichten der Natur auch inspirierend für die Literatur war:
"In diesem Buch berichtet Alexander von Humboldt über geografische und klimatische Verhältnisse, er schildert das nächtliche Tierleben im Urwald, beschreibt seine Ideen zu einer Physiognomik der Gewächse oder berichtet vom letzten Herrscher des Inkareiches, Atahualpa. Ihn interessieren neben der Natur in allen ihren Ausformungen ebenso die Menschen, die sich je nach Situation in ihr eingerichtet haben wie jene Postausträger, die ihre Briefe in einem Fluss schwimmend vor Wasser geschützt auf dem Kopf transportieren."

 

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Buch zur News:

Bettine von Arnim

Letzte Liebe

Unerhörtes aus der Spätromantik
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Letzte Liebe
42,00 EUR
05.2019
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