01. April 2019

Presseschau: Interview, Roman-Auszug und vieles mehr...

Auf Deutschlandfunk Kultur interviewt Jörg Plath die Preisträgerin Eva Ruth Wemme zum Buch "Verlorener Morgen" und zu "Fundstücken" aus der mündlichen Sprache, die zu Literatur werden.

 

Ein Auszug aus Johann Karl Wezels Roman „Herrmann und Ulrike“ ist in der Samstagsausgabe in der WELT nachzulesen: "Es ist ein Gesellschaftspanorama, das ein grotesk-korruptes Kleinfürstentum porträtiert – und die Befreiung aus ihm als Mischung aus Bildungs- und Schelmenroman."

 

"Der Blick, mit dem Niebuhr auf die Welt schaut, entstammt unverkennbar der anhebenden Aufklärung. Das immer wiederkehrende Wort für diese neue Unbefangenheit lautet "Neubegierde"; es wäre mit "Neugier" allzu platt in unsere Zeit übersetzt. "Neubegierde" kommt vielmehr einem plötzlichen Erwachen, sich Wundern gleich. Überlieferung und angelerntes Wissen zählen wenig. Alles, was einem auf der Reise begegnet, ist seltsam und interessant, denn wozu es am Ende nützt, kann man nicht wissen. Das betrifft die Art, wie die Jemeniten ihre Strümpfe binden, ebenso wie die Tatsache, dass die Hindus ein Hospiz für sterbende Tiere betreiben oder eine Liste der wichtigsten Wörter in den damals gängigen fünf Balkansprachen."

So leichtfüßig und schwärmerisch klingt die Kritik von Stefan Weidner in seiner Rezension in der Süddeutschen Zeitung zum Folioband "Reisebeschreibung nach Arabien und anderen umliegenden Ländern" von Carsten Niebuhr.

 

Jeden Monat neu präsentiert  die Neuen Zürcher Zeitung, die Literarische Welt, der Sender WDR 5 und ORF-Radio Österreich 1 und das Magazin Telepolis die Sachbücher des Monats. Mit dabei auf Platz 2. ist "Freuds Dinge" von Lothar Müller.

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Buch zur News:

Johann Karl Wezel

Herrmann und Ulrike

»Der beste deutsche Roman, der mir jemals vor Augen gekommen.« — Christoph Martin Wieland (1780)
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Herrmann und Ulrike
68,00 EUR
03.2019
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