18. Juni 2018

Neuer Band: Soeben ist "Öl und Blut im Orient" von Essad Bey erschienen, mit einem Nachwort von Sebastian Januszewski und einem Essay von Marko Martin

ESSAD BEY (1905–1942) alias Lew Nussimbaum war ein Mann voller Rätsel – ein Jude aus Baku am Kaspischen Meer, den die bolschewistische Revolution nach Berlin führte, wo er 1922 zum Muslim wurde. Der autobiographische Bericht "Öl und Blut im Orient" ist sein erstes Buch.

Es führt in das Jahrzehnt zwischen 1910 und 1920, in den Kaukasus mit seinen Völkern und Kulturen. Essad Bey erzählt vor dem Hintergrund der dramatischen Weltgeschichte von den Ölmillionären in Baku und von den ethnischen, religiösen und politischen Konflikten zwischen Aserbaidschanern, Armeniern und Persern, zwischen Bolschewisten und Monarchisten, Christen, Juden und Muslimen. Als "Orientalist" wurde er, der aus seiner Heimat floh, rasch in Europa und in den USA bekannt und zu einem noch heute faszinierenden und schillernden Autor.

 

"Öl und Blut im Orient" wurde erstmals 1929 in der Deutschen Verlags-Anstalt veröffentlicht. Sebastian Januszewski hat diese neue Ausgabe mit einem ausführlichen Nachwort zum Leben von Essad Bey versehen, während sich Marko Martin für seinen Essay auf die Spuren Essad Beys im heutigen Baku begeben hat.

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Buch zur News:

Essad Bey

Öl und Blut im Orient

Eines der Hauptwerke des "Orientalisten" Lew Nussimbaum alias Essad Bey
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Öl und Blut im Orient
42,00 EUR
06.2018
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