08. Februar 2018

Preis der Leipziger Buchmesse 2018: Olga Radetzkaja ist für ihre Übersetzung von Viktor Schklowskijs "Sentimentale Reise" nominiert - und die Andere Bibliothek damit zum 4. Mal in Folge für diesen Preis!

Die Begründung der Jury:

"Die Wirren der Revolution im Stil der russischen Moderne: Viktor Schklowskij erzählt von Russland zwischen Welt- und Bürgerkrieg. Olga Radetzkaja hat seinen literarischen Augenzeugenbericht erstmals vollständig übersetzt: lakonisch, gleißend, radikal anarchisch, rasiermesserscharf.“

Wir freuen uns für Olga Radetzkaja und gratulieren ihr herzlich!

Über die Übersetzerin:
Olga Radetzkaja, geb. 1965, studierte Slawistik und Komparatistik. Sie ist Autorin, Übersetzerin und seit 2008 Redakteurin der Zeitschrift "Osteuropa". Radetzkaja übersetzt vorwiegend aus dem Russischen. So übertrug sie u. a. Werke von Julij B. Margolin, Vladimir Sorokin, Irina Dene¸kina und Jurij M. Lotman ins Deutsche. Außerdem ist sie Co-Autorin des Dokumentarfilms „Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen“ (2003).

Drei Bände aus der Anderen Bibliothek waren bereits in den letzten Jahren in der Kategorie Übersetzung nominiert: 
- Petra Strien mit "Die Irrfahrten von Persiles und Sigismunda" von Miguel de Cervantes (2017)
- Ursula Keller mit Michail Ossorgins "Eine Straße in Moskau" (2016)
- Thomas Steinfeld mit Selma Lagerlöfs "Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden" (2015)

 

Der Preis der Leipziger Buchmesse wird am 15. März 2018 um 16 Uhr in der Glashalle vergeben. Die Preisverleihung kann im Livestream unter http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse verfolgt werden.

Insgesamt 16 Nominierte mit 15 Werken dürfen in den Kategorien Belletristik, Übersetzung und Sachbuch/Essayistik auf eine der renommiertesten Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum hoffen. 15 preisverdächtigen Werke hat die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse 2018 unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke aus den 403 Einreichungen ausgewählt, hier mehr zur den Nominierten.

 

Die Nominierten vorab erleben:

Bereits vor Beginn der Leipziger Buchmesse freuen sich die Nominierten auf Begegnungen mit ihren Lesern. Die fünf Kandidaten für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung stellen sich am 1. März im Literarischen Colloqium Berlin dem Publikum vor. Bereits am 2. März folgen die nominierten Autoren in der Kategorie Sachbuch dem Ruf des Literarischen Colloqiums. Ebenfalls am 2. März präsentiert die Leipziger Buchmesse in Kooperation mit MDR Kultur und Deutschlandradio in der Alten Handelsbörse in Leipzig die fünf Belletristik-Nominierten, die am 3. März auch im Literaturhaus Halle/Saale, am 8. März im Literaturhaus Hamburg sowie am 13. März im Literaturhaus München zu Gast sind.

 

Über den Preis der Leipziger Buchmesse:

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Unter dem Vorsitz von Kristina Maidt-Zinke entscheiden die Jury-Mitglieder Maike Albath, Alexander Cammann, Gregor Dotzauer, Burkhard Müller, Jutta Person und Wiebke Porombka über die Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse 2018.

 

(Foto Olga Radetzka: Copyright privat)

 

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