22. September 2017

Die Presse über "Monsieur Göthé. Goethes unbekannter Großvater" von Heiner Boehncke, Hans Sarkowicz und Joachim Seng

Anlässlich der begeisterten Besprechungen in dieser Woche hier eine Presseschau zu diesem äußerst gelungenem Band:

 

"Was für eine Geschichte hätte der Enkel aus diesem Material formen können! Aber Goethe verzichtete. (…) Erzählenswert aber ist die Geschichte bis heute geblieben. Sowohl die, wie man um 1700 als Selfmademan lebt, als auch die, wie man nach 1800 als Dichter sein Leben neu zuschneidert."
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17.09.2017

 

"Monsieur Göthé ragt aus den zahllosen Neuerscheinungen dieses Bücherherbstes zur Geschichte heraus, denn es ist zum einen wunderbar gestaltet (…). Zum zweiten aber entfalten die Autoren ein sehr spannendes und anschauliches Zeitpanorama des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Nicht nur die freie Reichsstadt Frankfurt wird hier wieder lebendig, zu erfahren ist sehr viel über den Alltag in Deutschland damals, über das Handwerk, die Rolle der Frau um 1700, über Armut, großen Wohlstand und vieles andere mehr."
Claus-Jürgen Göpfert, Frankfurter Rundschau 19.09.2017

 

"Heiner Boehncke, Hans  Sarkowicz und Joachim  Seng ist es gelungen, ein beeindruckend detailreiches  Lebensbild von Friedrich Georg  Göthe, dem unbekannten Großvater Johann Wolfgang Goethes, zu zeichnen. In ihrer quellengesättigten und opulent ausgestatteten Darstellung entfalten sie ein faszinierendes kulturgeschichtliches Panorama des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Dabei erzeugen die vertieften Einblicke in das historische Schneiderhandwerk oder auch in die Entwicklung der Damenmode  eine plastische Vorstellung von den spezifischen Lebensumständen Göthes."
Nikolas Immer, Informationsmittel (IFB): digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft, September 2017

 

"Sie (die Autoren) haben über "Monsieur Göthé" in ihrem vergnüglichen Buch, das gerade in der renommierten "Anderen Bibliothek" erschienen ist, Erstaunliches zutage gefördert."
Thomas Maier, dpa, 15.09.2017

 

"Ein wunderbarer Einband, ein ausgewogener Satzspiegel auf edlem Papier, eine wohlüberlegte Farbgestaltung. Es ist einfach ein traumschönes Buch geworden. Da kann kein E-Book mithalten. Spektakulär weil so unerwartet aber vor allem natürlich der Inhalt. Denn Goethes Großvater väterlicherseits war derart dem Vergessen anheimgegeben, dass es dreier leidenschaftlicher und findiger Literaturarchäologen – anders kann man Boehncke, Sarkowicz und Seng nicht nennen – bedurfte, um ihn ans Tageslicht zu zerren. Zwei Jahre lang gruben sie sich durch Archive und Bibliotheken, forschten wie die Besessenen, und sie können nun stolz sein auf das, was sie den Lesern und Forschern präsentieren."
Anke Zimmer, Fuldaer Zeitung, 09.09.2017

 

"... ein farbiges und schön illustriertes Buch zur europäischen Kulturgeschichte um 1700 ... "
Eckart Goebel, WELT, 27.08.2017

 

"Mit detektivischem Spürsinn ist das Trio noch den flüchtigsten Spuren gefolgt, ist hierhin und dahin gereist, in die thüringische Provinz und nach Frankreich, hat Kirchenbücher gewälzt und Berge von Literatur gesichtet, froh über jeden Hinweis, der weiterhalf, jeden Eintrag, der sich irgendwo erhalten hat, und mit Finderglück und der Hilfe vieler Zeitgenossen sind sie diesem Friedrich Georg Göthé auf ihren Ausflügen in die Geschichte tatsächlich immer näher gekommen. Und erzählen nun, wer dieser Mann war und wie sie ihn fanden. Es ist ein starkes, fesselndes Buch geworden."
Klaus Bellin, neues deutschland, 28.08.2017

 

"Wenn die Quellenlage so schlecht ist wie in diesem Fall, bekommen auch kleine Hinweise großes Gewicht. Aber Heiner Boehncke, Hans Sarkowicz und Joachim Seng sind klug genug, sie mit der gebotenen Vorsicht zu präsentieren. (...) Trotzdem ist es erstaunlich, welche Fakten sie aufgespürt haben, wohlsortiert präsentieren und so gewissenhaft kulturhistorisch unterfüttern, dass trotz aller Lücken ein plastisches Lebensbild entsteht. Das macht die interessante und oftmals überraschende Lektüre zusätzlich sehr unterhaltsam."
Johannes Breckner, Echo, 25.08.2017

 

"Natürlich greifen die drei Autoren auf Forschungsergebnisse zurück, die sie aber mit einer ganzen Reihe von Fundstücken aus teils entlegenen Quellen ergänzen. (...) Ausgezeichnet sind jene Passagen dieser Biographie, die den Hintergrund ausleuchten, vor dem sich das Leben Friedrich Georg Göthés tatsächlich oder mutmaßlich abspielte."
Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.08.2017

 

"Das ist ein wunderschön gestaltetes Buch, rot schillernd der Bezug, mit einer schneiderfaden-gestanzten Buchschlaufe, sehr textil. Und das ist auch angebracht, denn die Biographie, die in diesem Buch nachgezeichnet wird, ist die eines Schneiders."
Ev Schmidt, rbb kulturradio, 11.08.2017

 

 

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Buch zur News:

Heiner Boehncke, Hans Sarkowicz, Joachim Seng

Monsieur Göthé

Ahnenforschung beim Großen der deutschen Literatur.
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Monsieur Göthé
42,00 EUR
07.2017
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