08. August 2017

Presseschau: FAZ, SZ, Tagesspiegel und Bayern 2 über die "Die Stunde der Spezialisten", "Opuscula moralia" und die "Sentimentale Reise"

In den letzten Tagen durften wir uns über sehr gute Besprechungen freuen, hier ein kleiner Überblick:

Giacomo Leopardi: Opuscula moralia

Maike Albath lobte in der Süddeutschen Zeitung:
"Aber Leopardi war nicht nur Dichter, er entwarf mit einer Mischung aus sarkastischer Leichtigkeit, Ironie und Wagemut eine Philosophie, die inmitten der Restauration nach dem Wiener Kongress neue Denkfiguren prägte. (...) Die Quintessenz seiner brillant und witzig formulierten Erkenntnisse steckt in den erstmals 1827 erschienenen „Kleinen moralischen Werken“, den „Operette morali“, die jetzt in einer vorzüglich kommentierten Auswahl unter dem Titel „Opuscula Moralia“ in der Anderen Bibliothek vorliegen."

Tobias Schwartz schwärmte im Tagesspiegel:
"Leopardi weiß um die Schattenseiten von Vernunft und Fortschritt. Seine Versuche, dem Verstand ein Schnippchen zu schlagen, sind ein Vergnügen. Am Ende findet man den Menschenkenner nicht in der Tradition des Misanthropen oder gar Zynikers wieder, vielmehr erweist er sich als Humanist. Aber eben als einer mit sprühendem Humor."

Barbara Zoeke: Die Stunde der Spezialisten (erscheint am 18. August)

Andreas Platthaus stellte auf einer ganzen Seite in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung fünf Neuerscheinungen vor, "die in den kommenden Wochen für Furore sorgen dürften":

"Das ist dasselbe literarische Kunststück, das Barbara Zoeke mit ihrem Roman "Die Stunde der Spezialisten" gelingt ... Er erzählt auf multiperspektivische Weise vom Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten, und gleich die erste Stimme gehört dem noch jungen, aber durch eine Erbkrankheit Leipziger Universitätsprofessor Max König, der 1940 in die Mühlen des NS-Gesundheitssystems gerät ..."

 

Viktor Schklowskij: Sentimentale Reise

 

Bruno Preisendörfer schrieb in der Süddeutschen Zeitung:

"Die neue und von Olga Radetzkaja auch neuübersetzte Ausgabe bietet uns den vollständigen Text – oder mutet ihn uns zu. Das ist keine Kritik und nicht bloß eine Feststellung, sondern ein Lob." 

 

Am Samstag, dem 5.8., begann eine vierteilige Reihe zur Russischen Revolution in der Sendung Jazz und Politik auf Bayern 2. Es wird jeweils aus unterschiedlichen Werken gelesen, in dieser Sendung auch aus der "Sentimentalen Reise". Peter Weiß liest den Text ganz wunderbar, der Podcast steht zum Anhören und zum Download hier bereit.
Der Moderator Lukas Hammerstein: "Fünf Jahre Umwälzung, Krieg und Bürgerkrieg, Revolution und Angst umspannt dieser Bericht. Großartig und erschreckend unsentimental geschrieben."
 

Und Susanne Zobl befand im österreichischen Magazin NEWS:
"Seine "Sentimentale Reise" ist ein fulminantes Buch: ein Tatsachenbericht aus dem Inneren der Revolution 1917, roh, bruchstückhaft, "voller Lücken und Breschen". Dabei aber so lakonisch und sarkastisch, dass die Subtexte einen eigenen Roman erzählen."

 

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Buch zur News:

Barbara Zoeke

Die Stunde der Spezialisten

In Barbara Zoekes Roman kommen Opfer und Täter eines der verdrängten Verbrechen der Nationalsozialisten zu Wort
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Die Stunde der Spezialisten
42,00 EUR
08.2017
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