28. Juni 2017

Soeben ist die „Sentimentale Reise“ von Viktor Schklowskij erschienen - 100 Jahre nach der Russischen Revolution in einer neuen und erstmals vollständigen Übersetzung von Olga Radetzkaja

„Freuen wir uns, dass es übersetzbar ist“, notierte Walter Benjamin vor fast 90 Jahren zu Viktor Schklowskijs SENTIMENTALE REISE.
Mit seiner Kunst des Erzählens hat Viktor Schklowskij die Zeit von 1917 bis 1922 durchlebt und überlebt: als Kommissar an der russisch-österreichischen und an der persisch-osmanischen Front, als sozialrevolutionärer Soldat im Kampf gegen die Bolschewiki, auf der Flucht nach Finnland 1922, als ihm die Verhaftung drohte. Als Literaturtheoretiker wurde Viktor Schklowskij weltweit bekannt und starb 91-jährig 1984 in Moskau.


Welterschütternde fünf Jahre beschreibt dieser Bericht: von Krieg, Bürgerkrieg und Revolution, von Angst und Ohnmacht und Tod – mit scharfem Blick, hart und kühl im Stil, immer ironisch und niemals sentimental. Dieses Buch ist das anatomische Präparat eines schreibenden und handelnden Zeitzeugen als literarisches Kunstwerk.
 

Anselm Bühling hat den Band mit einem umfangreichen Anmerkungsapparat und einem Nachwort bereichert, die Übersetzerin Olga Radetzkaja mit einer Nachbemerkung.

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Buch zur News:

Viktor Schklowskij

Sentimentale Reise

Die Wiederbelebung eines Klassikers der sowjetischen Literatur – 100 Jahre nach der Russischen Revolution von 1917.
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Sentimentale Reise
42,00 EUR
06.2017
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