06. April 2017

Pünktlich zur documenta erscheint der Roman „Kassel: eine Fiktion“ von Enrique Vila-Matas, erstmals in deutscher Übersetzung.

»Kunst ist Kunst, und was Sie daraus machen, ist Ihre Sache.«
Für Enrique Vila-Matas wird das Erleben der Gegenwartskunst zu einer erholsam-berauschenden Kraft. Er findet in ihr die Kunst des Lebens wieder.

 

Kassel wird während der documenta alle fünf Jahre zum Zentrum der zeitgenössischen Gegenwartskunst aus aller Welt. Der spanische Schriftsteller wird zur Teilnahme eingeladen. Mit nichts als seiner Anwesenheit in einem chinesischen Restaurant soll er vorführen, was er unter Kunst versteht. Es ist ein scheinbar absurder Auftrag. Kassel: wird für ihn zu einem geistigen Zustand und zu einem Park voller Kunstwunder, in dem er spaziert und schaut und die Geheimnisse der Avantgarde zu ergründen versucht.
»Malen Sie nicht den Gegenstand, sondern die Wirkung, die er hat.« Diesen Satz des Dichters Mallarmé an seinen Malerfreund Manet versteht Enrique Vila-Matas als Aufforderung. Jenseits der Realität und ihrer Logik beginnt für ihn erst das belebende Spiel mit der Fiktion und mit dem Vermögen der Literatur.

 

Der Roman (Band 388) erscheint am 11. April in der Anderen Bibliothek.

 

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Buch zur News:

Enrique Vila-Matas

Kassel: eine Fiktion

Pünktlich zur documenta 14: Ein Roman als »Trompe-l’oeil« – vom Illusionisten Enrique Vila-Matas.
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Kassel: eine Fiktion
42,00 EUR
04.2017
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