24. Februar 2022 12:00 Uhr

»Der neue Nationalismus« – Leseempfehlung im Blick auf das gegenwärtige Geschehen

Warum spricht Putin von einer "Bedrohung Russlands" und rechtfertigt damit seinen Angriff auf die Ukraine?

Als Auslandskorrespondent, Reporter und Kolumnist hat Michael Thumann über Jahre hinweg in Moskau, Istanbul oder auf dem Balkan Material für sein Buch »Der neue Nationalismus« gesammelt. Anschaulich und auf Grundlage vieler Gespräche beschreibt er die Gefährdungen, die von der alten Ideologie eines Nationalismus ausgehen, die in neuem Gewand Herrschaftssicherung oder Machtergreifung begleitet.

Wir empfehlen zum besseren Verständnis der Hintergründe der aktuellen Entwicklungen die Lektüre seines Buches; er widmet Putin ein eigenes Kapitel und geht dabei auch auf die Entwicklungen der Krim-Krise von 2014 ein:

"Putin definierte die »Russländische« Föderation mit russisch-ethnischer Leitkultur als Gegenmodell zu multikulturellen Experimenten im Westen. So sollte er in den kommenden Jahren immer wieder sprechen, vor allem in seiner Rede nach der Besetzung der ukrainischen Krim-Halbinsel durch russische Truppen im März 2014 vor den beiden Häusern des Parlaments. Da bezeichnete er unter dem Jubel der Deputierten die Krim als »russisches Land von jeher« und pries Kiew als »die Mutter der russischen Städte«. Später sprach er von der »russischen Welt«, die sich über die russischen Grenzen hinaus erstreckte."

 

 

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Buch zur News:

Michael Thumann

Der neue Nationalismus

Ein altes Gespenst geht um die Welt: Ein neuer und autoritärer Nationalismus bedroht die liberalen Demokratien.
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Der neue Nationalismus
22,00 EUR
09.2020
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