28. Juli 2021 14:00 Uhr

»Der neue Nationalismus« rezensiert in der NZZ

»Es sind nicht die grossen Krisen, die Europa bedrohen, die Finanzkrise, dann die Flüchtlingskrise, jetzt die Corona-Krise. Sie werden letztlich bewältigt und bringen die Europäische Union sogar insoweit voran, als dass zur Bewältigung der Krisen neue Instrumente entwickelt werden, die wiederum die europäische Handlungsfähigkeit stärken. Als gefährlich für die Demokratien in Europa aber hat sich etwas ganz anderes erwiesen.«

 

So beginnt Hans-Dieter Heumann seine Besprechung in der Neuen Zürcher Zeitung vom 24. Juli 2021 und meint damit die neuen Formen des Nationalismus, wie Michael Thumann sie in seinem Buch beschreibt. »Die derzeitigen Regierungen in Polen, Ungarn, der Türkei, Russlands, aber auch der USA unter Donald Trump teilen eine Gemeinsamkeit: Sie nutzen den Nationalismus als ein Instrument zur Sicherung der Herrschaft.«

 

Er fasst seinen Eindruck vom Buch zusammen mit folgender Aussage:

 

»Die Stärke des Autors liegt in seiner Fähigkeit, Analyse und Anschauung zu verbinden. Besonders anschaulich ist das Buch in seinen prägnanten Porträts von Vertretern des Nationalismus, die die Vielfalt bzw. Beliebigkeit dieser Ideologie zeigen: Viktor Orban, Xi Jinping, Robert Fico, Petro Poroschenko oder Boris Johnson sind nicht über einen Kamm zu scheren.«

 

Den kompletten Artikel finden Sie auf der Seite der NZZ, möglicherweise mit Bezahlschranke.

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Buch zur News:

Michael Thumann

Der neue Nationalismus

Ein altes Gespenst geht um die Welt: Ein neuer und autoritärer Nationalismus bedroht die liberalen Demokratien.
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Der neue Nationalismus
44,00 EUR
09.2020
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