21. Juni 2021 11:00 Uhr

21. Juni 2021: 110. Todestag von Philippe Monnier

Am 21. Juni 1911 starb Philippe Monnier in seiner Heimatstadt Genf im Alter von 46 Jahren. Schon während seines Jurastudiums widmete er sich dem Schreiben und war Mitglied der Studentenverbindung Société d'Étudiants de Belles-Lettres. Er schrieb Gedichte und Novellen und widmete sich in vier Bänden seiner Heimatstadt Genf, die ihm als Genfer Chroniken einige Bekanntheit verschafften.

 

Über seine zweite Liebe, die zu Italien, verfasst er zwei Bücher: eines über das Italien des 14. Jahrhundert, Le Quattrocento, das sich mit dem Übergang vom Mittelalter zu ersten »Moderne« beschäftigt, und ein zweites über die Serenissima vor Napoleons Übernahme, Venedig im achtzehnten Jahrhundert. In unserer Ausgabe von Venedig schreibt Hanns-Josef Ortheil in seinem Nachwort:

 

»In den vierzehn Kapiteln seines Venedig-Hymnus hat er ein Fin de Siècle beschworen, von dem er geahnt haben mag, dass es dem Fin de Siècle des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts ähnelt.«
 
Wir können uns dem Urteil von Simon Berger nur anschließen, der in der österreichischen Bücherschau schrieb: »Das Buch ist ein großes Glück, die Lektüre ein einziges Glückserlebnis.«
 
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Buch zur News:

Philippe Monnier

Venedig

»Der Zweck dieses Buches ist es, die Seelenverfassung Venedigs zu studieren.«
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Venedig
44,00 EUR
04.2021
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