24. April 2021 16:00 Uhr

225. Geburtstag von Karl Immermann

»Welch einen großen Dichter haben wir Deutschen verloren, ohne ihn jemals recht gekannt zu haben!« (Heinrich Heine)

 

Am 24. April wäre Karl Leberecht Immermann (1796-1840) 225 Jahre alt geworden, und noch immer ist sein literarisches Schaffen relativ unbekannt. Als studierter Jurist arbeitete er u.a. als Kriminalrichter in Magdeburg und als Landgerichtsrat in Düsseldorf. Parallel dazu schrieb er Tragödien, Lustspiele und Prosa und pflegte viele Kontakte in die literarische Szene seiner Zeit, zum Beispiel zu Ludwig Tieck, Heinrich Heine, Caroline de la Motte Fouqué und auch Johann Wolfgang von Goethe. Gegen Ende seines Lebens leitete er drei Jahre lang das Düsseldorfer Stadttheaters und machte sich dort als Dramaturg einen Namen.

 

In seinem Münchhausen verwandelte Karl Immermann die phantastischen Legenden des berühmten »Lügenbarons« zu einer in der deutschen Literatur bis dahin unbekannten Form des Romans: zeithistorisch, gesellschaftskritisch, komisch und scharf-satirisch, eine anspielungsreiche, schillernde Verbindung aus Zeit- und Kulturkritik. 1838/39 erschienen und (nicht nur) von Heinrich Heine bewundert, erneuert Münchhausen den Roman seiner Zeit und ist eines der bedeutendsten epischen Werke der deutschen Literatur.

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Buch zur News:

Karl Leberecht Immermann

Münchhausen

»Der Münchhausen wird ein Buch, bei dem man nicht begreift, wie Gott der Herr, ohne es gelesen zu haben, mit der Schöpfung fertig ...
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Münchhausen
52,00 EUR
03.2021
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