18. August 2020

Ab heute im Handel - unsere neue Originalausgabe: Miklós Szentkuthy: Apropos Casanova. Das Brevier des Heiligen Orpheus.

„Hier ist ein wirklich amusabler, ein sehr wacher, sensitiver, empfänglicher Geist, der im höchsten Sinne Spaß versteht.“ – Thomas Mann, 1949

 

Bereits 1939 erschien Apropos Casanova von Miklós Szentkuthy (1908–1988), eines virtuosen, höchst eigenwilligen Autors, der die ungarische Moderne nicht nur als Übersetzer von James Joyce beeinflussen sollte. Mit der Lektüre der Memoiren Casanovas treibt er ein höchst subjektives Spiel – das der Zensur seiner Zeit missfallen musste. Der Vorwurf der Blasphemie ließ es für über dreißig Jahre aus der Öffentlichkeit verschwinden. Auch heute reiben wir uns die Augen angesichts der sprunghaften Gedanken und der kühnen Metaphern dieses „Breviers“ – und können aus ganz anderen Gründen als seinerzeit die ungarische Zensur Anstoß nehmen an seiner Prosa. Dem munteren Assoziationskarneval dieses Stundenbuchs über die Liebe und das menschliche Begehren zu folgen ist zu folgen echtes litarisches Vergnügen. Die deutschsprachige Leserschaft verdankt es der enormen Übersetzungsleistung von Timea Tankó.

 

Eine ganze Generation ungarischer (Exil-)Literaten kennt Szentkuthys Eigensinn und Sprachlust: Nun ist es an der Zeit, dass dieser jederzeit unzeitgemäße Klassiker auch hier entdeckt wird – in der ersten deutschen Ausgabe eines Buches, das auch Cees Nooteboom hat schwärmen lassen.

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Buch zur News:

Miklós Szentkuthy

Apropos Casanova

»Hier ist ein wirklich amusabler, ein sehr wacher, sensitiver, empfänglicher Geist, der im höchsten Sinne Spaß versteht.&l ...
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Apropos Casanova
44,00 EUR
08.2020
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