Theodore Dreiser
Sister Carrie

Theodore Dreiser

Sister Carrie

Sister Carrie ist ein Klassiker, der an der Schwelle einer neuen Epoche stand, am Beginn des »amerikanischen Jahrhunderts« – jetzt können wir Theodore Dreisers Roman aus dem Jahr 1900 erstmals aus der ungekürzten Urfassung übersetzt lesen.

Carrie Meeber, eine junge Frau aus Indiana, steigt 1889 in den Zug nach Chicago. Ihr persönlicher »american dream« führt sie über Fabrikarbeit und Existenzangst nacheinander in die Arme zweier Männer: des Handelsreisenden Charles Drouet und seines Freundes George Hurstwood, eines mondänen Lebemanns, der für sie Vermögen und Familie aufgibt und mit ihr nach New York zieht. Während dort die motorisierte Moderne anbricht, beginnt die Geschichte ihrer Emanzipation – und ihr Aufstieg zum Broadway-Star Carrie Madenda.

»Sister Carrie ist kein Meisterwerk im üblichen Sinn, sondern ein roher Diamant. Eine Wucht, ein literarischer Tornado.« – Ilija Trojanow in seinem Nachwort

Theodore Dreiser (1871–1945) war der Sohn eines Einwanderers aus der Eifel. Über den Weg als Journalist bei mehreren Zeitungen und nach vielen Stationen kam Theodore Dreiser 1894 nach New York und begann bald mit der Arbeit an seinem Debüt Sister Carrie, das erst lange nach seiner Veröffentlichung in den Kanon der amerikanischen Literatur aufgenommen und in den 50er-Jahren verfilmt wurde.

Sister Carrie

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