Rolf Vollmann
Shakespeares Arche

Vollmann, Rolf

Shakespeares Arche

Ein Alphabet von Mord und Schönheit

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Niemand – es ist kein Risiko, das zu behaupten – kann Shakespeares Welt im Kopf behalten. Dazu ist sie zu groß, zu reich, zu mannigfaltig: ein ganzes Universum, eine parallele Schöpfung. Auch wer in diesem Buch nur blättert, um etwas nachzuschlagen, wird sich in seinen kunstvollen Netzen verheddern und weiterlesen, kreuz und quer, bis er sich im Shakespearischen Gewimmel verirrt hat.
Rolf Vollmann hat sich vorgesetzt, diese Welt zu beschreiben, mit allem, was sie enthält: mit ihren Frauen und Männern, Königen und Schurken, Herren und Dienern, Göttern und Geistern, Bestien und Chimären, und dazu noch ihren Schauplätzen, Schlössern, Städten, Inseln. Und zwar vollständig, von A bis Z, so lückenlos, daß auch der letzte Pferdeknecht zu seinem Recht kommt.
Auf diese Weise ist ein unentbehrliches Shakespeare-Handbuch, ein Kompendium entstanden. Nur daß der Verfasser kein neutraler, anonymer Lexikon-Knecht ist, sondern ein witziger, kenntnisreicher Erzähler, und daß wir hier keine Datenbank vor uns haben, sondern eine Arche, aus der uns eine endlose Reihe von Figuren entgegentritt. Vollmann führt sie uns konzis, amüsant und spannend vor Augen, so, als hätten wir es nicht mit Gestalten aus der Literaturgeschichte zu tun, sondern mit lebendigen Bewohnern einer phantastischen Welt.

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erschienen: 00.1997
Originalausgaben
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