Steffen Kinzer
Putsch!

Kinzer, Steffen

Putsch!

Zur Geschichte des amerikanischen Imperialismus

Aus dem Amerikanischen von Ulrich Enderwitz

»Wie Amerikas >demokratische Missionen< die Stabilität der Welt gefährden«
Immer geht es - angeblich - um die Verbreitung der demokratischen Idee. Aber meistens geht es schief. Seit dem Jahr 1893, als amerikanische Plantagenbesitzer mit Hilfe der US-Regierung die hawaiianische Monarchie stürzten, haben die Vereinigten Staaten dreizehn ausländische Regierungen aus ideologischen, wirtschaftlichen oder politischen Gründen blutig zu Fall gebracht. Geheimdienste, Waffenhändler und bisweilen auch US-Streitkräfte waren daran beteiligt, den Machtanspruch der Vereinigten Staaten global auszuweiten. Dabei machte sich das schlechte Gewissen der ältesten Republik der Welt stets bemerkbar. Beispiel Irak: Es gehe, so versicherte einst der amerikanische Präsident, um die Beseitigung von Massenvernichtungswaffen und die Durchsetzung des demokratischen Gedankens in einer autoritär regierten Region. Das Zauberwort »Öl« nahm er niemals in den Mund. Doch wie im Irak, so widersprachen schon früher die politischen Konsequenzen allen Putsch-Hoffnungen Washingtons im Ausland. Statt der Demokratie siegte zumeist der Antiamerikanismus.

"…widmet sich dieses erschütternde Buche einem zu ernsten, einem todernsten Thema: der Hybris von Macht, wie sie auch den Europäern in ihrer Geschichte nicht fremd ist."

(Die Zeit, 6. März 2008)

"Stephen Kinzer, langjähriger Reporter der New York Times, gibt einen umfassenden Einblick in all die offenen und verdeckten Coups dEtat made in USA."

(Süddeutsche Zeitung, 20. November 2007)

"Die Politik des Regimewechsels hat in den USA eine lange unheilvolle Tradition. Denn sie hat dem Land und dem Rest der Welt stets mehr geschadet als genutzt. Stephen Kinzer erklärt klug und unterhaltsam, warum das so sein musste."

(die tageszeitung, 13. März 2008)

"Kinzer erzählt die Historie so lebendig wie möglich. Geht mal ganz dicht heran, wie der Autor eines Thrillers, porträtiert anschaulich die Protagonisten, verschmäht auch nicht das Anekdotische, verliert darüber aber nie die großen Linien aus dem Blick. Diese Geschichte des amerikanischen Imperialismus ist ein Sachbuch, das bestens unterhält und dabei klüger macht."

(Südwestrundfunk Buchkritik, 31. März 2008)

"In Putsch durchleuchtet Stephan Kinzer, Korrespondent der New York Times, die US-Außenpolitik des vergangenen Jahrhunderts."

(Madame, Dezember 2007)

"…bei aller politischer Tragik äußerst spannend."

(Der Tagesspiegel, 7. Januar 2008)l

"Stephen Kinzer liefert eine bedrückende Chronologie der Invasionen und Interventionen in amerikanischem Namen. Die Liste der betroffenen Staaten ist lang — von Vietnam und Iran über Grenada und Panama bis Nicaragua und Chile. Oft ging es den USA nicht nur um politische oder ideologische Motive, sondern um wirtschaftliche Vorteile. Oft brachten die Amerikaner Krieg ins Land, und nur selten standen am Ende Frieden, Freiheit und Stabilität."

(Südwest Presse, 10. Dezember 2007)

"Flüssig erzählt, bietet dieses Buch eine spannende Lektüre."

(vorwärts, November 2007)

"Ordentlich geschrieben und sehr überzeugend …"

(buchkultur, Februar/März 2008)