Ilija Trojanow
Nomade auf vier Kontinenten

Trojanow, Ilija

Nomade auf vier Kontinenten

Auf den Spuren von Sir Richard Francis Burton

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»Auf den Spuren des Weltensammlers«
Durch einen Roman ist Richard Francis Burton, eine der schillerndsten Figuren des 19. Jahrhunderts, dem deutschen Publikum bekannt geworden - »Der Weltensammler« von Ilija Trojanow. Für seine Recherchen ist Ilija Trojanow sieben Jahre lang auf den Spuren Burtons durch Indien, Arabien, Afrika und Nordamerika gereist, so etwa als Araber verkleidet auf der Hadsch oder zu Schiff und zu Fuß den Nil hinauf. Teilweise waren diese Recherchen so abenteuerlich wie das Leben Burtons selbst. In Normade auf vier Kontinenten stellt Ilija Trojanow das unkonventionelle Leben Burtons anhand von Ausschnitten aus dessen Werk vor und verknüpft sie mit den Erlebnissen seiner eigenen Reisen. Dadurch entsteht nicht nur ein plastisches Bild des exzentrischen Lebemanns aus dem 19. Jahrhundert, sondern auch eine historische Brücke zwischen damals und heute, die von den Veränderungen erzählt, die in den letzten hundertfünfzig Jahren erfolgt sind.

”Die Weltenerforscher Ilija Trojanow und Richard Francis Burton treffen sich im schönsten Zauberbuch des Jahres [...] Den Titel seines Romans Weltensammler hat Trojanow auch kritisch verstanden: gegen imperialistische Sammelwut. Sein Buch über den Nomaden Burton, noch vor dem Roman konzipiert und jetzt fertig, zeigt ihn als Sammler von Welt, der es versteht, gut zu erleben, gut zu erfinden und gut zu erzählen.“
Die Zeit, Tobias Gohlis, 31. Mai 2007

”... eine literarische Collage, die sich jeder Kategorisierung entzieht, weil sie verschwenderisch wie ein Füllhorn ist.“
Schweizer Illustrierte, 14. Mai 2007

”Bücher des Typus ‚Auf den Spuren von ...’ gibt es zuhauf — in diesem Fall aber kann der Spurensucher dem Objekt der Nachforschungen durchaus das Wasser reichen. Eine Reise um die Welt der besonderen Art ist Trojanow gelungen: Man möchte sich nach der Lektüre auf seine Spuren begeben.“
Lübecker Nachrichten, 13. Mai 2007

”das Sachbuch zum Roman — spannend und verblüffend [...] Schöner geht es nicht.“
SonntagsZeitung, 20. Mai 2007

"Was für Kapuscinski sein Herodot, das ist für Trojanow sein Burton. Wie sich der Pole in Ethik und Praxis seiner Welterzählung auf den antiken Reisenden und Historiografen berief, so hält sich Trojanow an den Viktorianer Sir Richard Francis Burton (1821-1890). Dieser englische Orientalist, Abenteurer, Linguist, Kolonialoffizier, Spion, Forscher, Übersetzer und Reiseschriftsteller ist es, dem Trojanow sich im Schreiben anverwandelt — leidenschaftlich und geradezu verschmelzungssüchtig. […]

Zum anderen ist »Nomade auf vier Kontinenten« aber auch eine Art Burton-Reader, eine Einführung in das riesige und großteils unübersetzte schriftstellerische Werk des Engländers. In Kostproben und ausgewählten Textpassagen, zumeist von Trojanow selbst erstmals ins Deutsche übertragen, soll der bedeutendste viktorianische Reiseschriftsteller dem deutschsprachigen Publikum erschlossen und bekannt gemacht werden."

Literaturen, Sigrid Löffler, Juli/August 2007

"Es kommt selten vor, das man ein so schönes Buch in den Händen hält. […] Die Texte von Richard Burton sind in einem satten Grün gesetzt, die von Ilija Trojanow in Schwarz und die Kapitelüberschriften in Gold. […]

Trojanow führt die Leser auf verschlungenen Pfaden durch Länder und Kulturen und erzählt, Burton zitierend und kommentierend, von Abenteuern und skurrilen Begebenheiten. […]Er ist wie sein großer Protagonist Richard Francis Burton selbst ein Weltensammler. Ein außerordentlich anregender, kluger Autor, mit dessen Buch Nomade auf vier Kontinenten man sich reich beschenkt."

NDR, Heide Soltau, 5. Juni 2007-06-29

"Burtons abenteuerliche Biografie beginnt am 27. Oktober 1842 im Hafen von Bombay. 156 Jahre später nimmt Ilija Trojanow die Spur auf. Er sucht die Tagebücher in Archiven, Klöstern, Tempeln, Palästen und Bars. Er begegnet Maharadschas, Heiligen und Prostituierten. Er rekonstruiert die Reiseroute und folgt dem Nomaden auf vier Kontinenten vom Himalaja bis Mekka und Kairo, von Tansania bis zur Goldsuche im Wilden Westen und zum Alterssitz Triest. […] Dieses Buch ist […] eine eigenständige literarische Reportage von heute […], sie zeigt den anderen, den historischen Burton."

Bayerischer Rundfunk, Cornelia Zetzsche, 19. Mai 2007

"Trojanow zu lesen macht seltsam gute Laune. Man schlägt das Buch auf, und der Ort, an dem man ist, beginnt sich zu verändern, die Entfernung verschwimmt ebenso wie die Nähe."

Der Tagesspiegel, 9. Juli 2007

”Mehr Welt geht nicht. Grandios!“
Men’s Health, 1. Juni 2007

"Wer Trojanow schon schätzt, wird auch dieses Buch […] unbedingt lesen und besitzen wollen; es eignet sich aber auch als doppelte Einführung in Leben und Werk Burtons wie ins Reisen, Denken und Schreiben Ilija Trojanows."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. August 2007v

Alternativ verfügbar:

Trojanow, Ilija

Nomade auf vier Kontinenten

»Auf den Spuren des Weltensammlers« Durch einen Roman ist Richard Francis Burton, eine der schillerndsten Figuren des 19. Jahrhunde ...
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Nomade auf vier Kontinenten
24,95 EUR
erschienen: 05.2007
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