Honoré de Balzac
Musikalische Gemälde

Honoré de Balzac

Musikalische Gemälde

Fünf Novellen

Aus dem Französischen von Stefan Zweifel auf der Grundlage der Übersetzungen von Ernst Sander, bearbeitet und mit einem Nachwort versehen

Musikalische Gemälde: Mit ihnen kultiviert Honoré de Balzac ein eigenes Genre. Es sind kunstvolle »Zwischenstücke«, Novellen, die auf virtuose Weise wiederauftauchende Figuren und Orte wie Venedig oder Paris – die musikalische Metropole des 19. Jahrhunderts – miteinander verschränken.

Honoré de Balzac (1799-1850), französischer Realist, begann nach dem Abbruch des Jurastudiums als Schriftsteller zu wirken. Neben Feuilletons schrieb er u.a. Lyrik und Tragödien. Nach gescheiterten Versuchen als Verleger und Spekulant ging er schließlich bankrott.  Seine Schulden zwangen ihn zeitlebens zum Schreiben. Dabei sind fast hundert Titel entstanden. Das wichtigste Werk, die unvollendete Comédie Humaine, das als universelles Sittengemälde seiner Zeit zu verstehen ist, ist ein Geniestreich der Selbstvermarktung und ein virtuoses Monumentalwerk der Weltliteratur.

Stefan Zweifel (geb. 1967) lebt als Journalist, Übersetzer, Kurator und Moderator in Zürich. Bekannt wurde er durch seine Neuübersetzung
von de Sades Hauptwerken. In der Anderen Bibliothek erschien zuletzt seine Übersetzung von Marcel Prousts erstem Band Auf der Suche nach der verlorenen Zeit aus den Druckfahnen  (Das Flimmern des Herzens, Die Andere Bibliothek Band 395).