Harald Hartung
Luftfracht

Hartung, Harald

Luftfracht

Internationale Poesie 1940-1990

Hartung, Harald (Hrsg.)

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Luftfracht befördert internationale Poesie der letzten fünfzig Jahre – Gedichte der wichtigsten Lyriker samt ihren Begleitpapieren, das heißt samt Paratexten, Kontrafakturen, Kommentaren, Biographien. Ihr Bestimmungsort ist Deutschland, genauer: die deutsche Sprache. Die Gedichte in ihren deutschen Versionen sind mehr als bloße Inhaltsparaphrasen, sie sollten als Lyrik standhalten.
Luftfracht enthält, nach Jahrzehnten gegliedert, fünf Magazine. Im Mit- und Gegeneinander bewahren die Gedichte den Geist der Epoche, ohne an Genießbarkeit und Lebendigkeit einzubüßen.
In den Magazinen von Luftfracht stehen Gedichte aus verschiedenen Weltgegenden, Ländern und Sprachen nebeneinander. Es geht dabei nicht um eine Aneinanderreihung von nationalen Anthologien, um eine lyrische Olympiade. Das einzelne Gedicht, der einzelne Autor beanspruchen Aufmerksamkeit – nicht seine Nationalität.
Die Begleitpapiere von Luftfracht sollen anregen, Zusammenhängen nachzugehen. Sie geben Nachricht über die poetologischen Ansichten der Autoren und über Entstehungszusammenhänge von Gedichten. Kurzporträts der Autoren und ausführliche bibliographische Nachweise möchten den Leser zu weiterer Lektüre animieren.

Harald Hartung, geboren 1931 in Herne/Westfalen, lebt in Berlin. Er hat fünf Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt Traum im Deutschen Museum. Gedichte 1965-1985. München: Piper 1986; ferner: Experimentelle Literatur und konkrete Poesie. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht 1975 und deutsche Lyrik seit 1965. Tendenzen, Porträts, Beispiele. München: Piper 1987.