Margaux de Weck
Ich habe dich beim Namen gerufen

Weck, Margaux de

Ich habe dich beim Namen gerufen

Eine Anthologie deutscher Namenspoesie aus vier Jahrhunderten

»Das Kind muss doch einen Namen haben«
Namen haben ihre Magie. Eltern überlegen sich es in der Regel zweimal oder dreimal, wie sie das Kind beim Namen nennen, sofern sie nicht dem Zauber einer Mode erliegen oder, wie einst üblich, der Familientradition gehorchen. Namen zeichnen, wie die Römer zu wissen meinten, ein Schicksal vor. Womöglich prägen sie den Charakter? Dass ein Name die Person, die er bezeichnet, genau treffe und ihre Eigenschaften in kürzester Zeit zusammenfasse; oder umgekehrt, dass sich die Eigenschaften, die man einem Namen zuschreibt, auf die Person übertragen mögen - das sind Sehnsüchte, die allein die Poesie einzulösen vermag. Denn hier ist ein Name nie nur ein Name, sondern Chiffre dessen, was Dichter von Goethe über Heine und Benn bis Gernhardt mit der benannten Person verbinden: Empfindungen, Erlebnisse, Phantasien. Dies und nichts anderes signalisieren die Dichter, wenn sie die Geliebte, den Freund liebend, den Feind spottend benennen: jedes Namensgedicht eine Feier der unverwechselbaren Persönlichkeit.
»Ich habe dich beim Namen gerufen« ist ein ideales Geschenkbuch für die geliebte Person: Denn es versammelt nicht nur hundertachtzig Namensgedichte von A wie Anna über J wie Jakob bis Z wie Zoë, sondern geht auch den Ursprüngen der Namen nach, forscht nach historischen, literarischen oder biblischen Vorbildern. Ein werbender, oft genug zärtlicher Zuruf, der nicht nur zu Geburts- und Namenstagen, sondern immer willkommen sein sollte.

»Ein ansprechendes Buch mit einer gelungenen Mischung aus Information und Poesie, das manchen sogar die Geschichte seines Vornamens verrät.« Frankfurter Neue Presse vom 20.12.2007

»81 Gedichte zu 81 (meist weiblichen) Namen, die, durch ein Vorwort von Klaus Harpprecht und ein enzyklopädisch brillantes Nachwort der Herausgeberin zusätzlich angeregt, ein vertieftes Nachdenken über den Zauber, die Symbolik und die poetische Kraft der Namen ermöglichen.« Der Bund vom 31.12.2007

»Margaux de Weck stellte eine Sammlung deutscher Namenspoesie aus vier Jahrhunderten zusammen. Es ist die erste ihrer Art und ein ideales Geschenk für die geliebte Person.« Neues Deutschland vom 24./25.11.2007

»Bei Eichborn hat Margaux de Weck eine klug erläuterte, 180 Gedichte umfassende Anthologie deutscher Namenspoesie aus vier Jahrhunderten erstellt. Von A wie Anna bis Z wie Zoe wird hier ins Bewusstsein gerufen, dass Namen eben nicht nur Schall und Rauch sind.« Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 21.11.2007

Margaux de Weck, geboren 1979, ist in Hamburg, Paris und Zürich aufgewachsen. Sie hat in Zürich und Berlin Philosophie und Germanistik studiert. Margaux de Weck arbeitet in einem Züricher Verlag.