Tilman Spreckelsen
Gralswunder und Drachentraum

Spreckelsen, Tilman

Gralswunder und Drachentraum

Ein Streifzug durch die Artuswelt

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»Ritter, Schurken, Drachen, Damen, Tod und Teufel«
Jeder kennt sie, keiner liest sie - Erec, Iwein, Parzival und die vielen anderen mittelhochdeutschen Artusromane. Der Grund liegt auf der Hand: Mittelhochdeutsch ist nur für Hartgesottene verständlich, philologische Nacherzählungen sind in der Regel ungenießbar, die populären Kitschversionen pure Phantasie, und gute Übersetzungen sind rar. Doch welch ein Schatz geht da verloren! Ein Kosmos an Figuren, Motiven und Gestalten, reich wie die Welten Homers, schön und schrecklich wie die Shakespeares oder fantastisch wie die des Herrn der Ringe. Die Artuswelt ist eine Wunderkammer archetypischer Geschichten und Motive.
Tilman Spreckelsen hat das mächtige Dickicht der mittelhochdeutschen Artusepik für uns durchforstet und bringt in über sechzig Porträts, die man getrost auch Kleinstromane nennen kann, eine Welt zu uns, deren Reichtum mühelos die letzten fünfzig Jahre deutschen Romanschaffens aufwiegt.

»Die Sagenwelt um König Artus und seine Ritter ist ein großer Schatz der Weltliteratur. Doch hinter zahllosen Nachdichtungen sind die Originale oft längst verschwunden. Tilman Spreckelsen […] hat das Dickicht der mittelhochdeutschen Artus-Epik durchforstet und Porträts der wichtigsten, kuriosesten, freundlichsten oder verschlagensten Figuren verfasst.« Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 01.09.2007

»Jenseits der Nebel von Avalon findet sich eine fantastische Welt voller Ritter, minniglicher Frauen, düsterer Intrigen und mit jeder Menge Riesen, Zwergen, Feen und Drachen. In Gralswunder und Drachentraum unternimmt Tilman Spreckelsen einen überaus unterhaltsamen Streifzug durch die Welt der Artusromane. In 100 Porträts erschließt er einen Kosmos der Figuren, Gestalten und Motive — Lanzelot, Erec, Parzival, Artus und die anderen. Was sind dagegen schon die Romane der Gegenwart?« Focus vom 17.09.2007

»[…Spreckelsen] hat sich jene alten Texte, sei es in Übersetzung oder im mittelhochdeutschen Original, angeeignet und zu einem Potpourri charmanter Erzählungen, schräger Figuren und skurriler Begebenheiten zusammengefasst. […] Anstelle einer großen Geschichte mit Anfang und Ende stehen die einzelnen Geschichtchen; wie Momentaufnahmen sind sie als Ansammlung um ein dichtes Zentrum arrangiert: Und dort thront König Artus persönlich.« Süddeutsche Zeitung vom 5.11.2007

»Spreckelsen arrangiert […] den Mythos wie in einem Register. Zwischen zwei royalroten Buchdeckeln, gerahmt auch von mittelalterlichen Miniaturen des Stoffs, allesamt vorneuzeitlichen Legendenbildern, versammelt Spreckelsen Haupt- und Nebenfiguren, das Personal und seine Schauplätze. Und siehe, das Tableau der Tafelrunde ist ein Sittengemälde brutalstmöglicher Rauf- und Mordlust ebenso wie der am zartesten besaiteten Minne.« Frankfurter Rundschau vom 14.01.2008

»Ein Kosmos an Figuren, Motiven und Gestalten, reich wie die Welten Homers, schön und schrecklich wie die Shakespeares oder fantastische wie die des Herrn der Ringe. Tilman Spreckelsen hat das mächtige Dickicht der Artus-Epik durchforstet und bringt in 100 Porträts, die man auch Kleinstromane nennen kann, eine Welt zum Leser, deren Reichtum an Freundschaft, Zweikampf und Niedertracht, Brautentführung, Burg- und Damengewinnung es mühelos mit dem deutschen Romanschaffen von heute aufnimmt.« Passauer Neue Presse vom 17.11.2007

»Tilman Spreckelsen hat diesen Streifzug durch die Artuswelt unternommen — man rauscht mit ihm da gespannt wie nix durch und möchte nur eines: Dass die Geschichten nicht aufhören!« Flensburger Tageblatt vom 22.12.2007

»…vermag Spreckelsen Interesse zu wecken an wundersamen Begebenheiten und ihren menschlichen, allzu menschlichen Protagonisten, die uns plötzlich gar nicht mehr fremd erscheinen...« Hellweger Anzeiger vom 22.12.2007

Tilman Spreckelsen, geboren 1967 in Kronberg/Ts., studierte Deutsch und Geschichte in Freiburg und ist Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. 1997 gab er Fouqués »Parcival« mit heraus. Zuletzt erschienen von ihm die Anthologien »Mein Vater, der Held« (Eichborn) und »Augenblicke. Geschichten vom Sehen« (S. Fischer Verlag).

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Gralswunder und Drachentraum

»Ritter, Schurken, Drachen, Damen, Tod und Teufel« Jeder kennt sie, keiner liest sie - Erec, Iwein, Parzival und die vielen anderen ...
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Gralswunder und Drachentraum
24,95 EUR
erschienen: 11.2007
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