Wsewolod Iwanow
Die Rückkehr des Buddha

Iwanow, Wsewolod

Die Rückkehr des Buddha

Erzählungen

Aus dem Russischen von Günter Dalitz, Erwin Honig, Wilhelm Plackmeyer und Dieter Pommerenke

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Iwanow ist 1895 am Rande der zentralasiatischen Steppe geboren. Die exotische Kultur, die Weite und Verlorenheit dieser Landschaft hat ihn für immer geprägt. Das verleiht seinem Erzählstil einen unverwechselbaren Charakter. In den Bruchlinien seiner Geschichten treten die inneren Konflikte des Vielvölkerstaats schon zur Zeit seiner Entstehung deutlich hervor.
Die Titelerzählung des Bandes, Die Rückkehr des Buddha, zeigt exemplarisch den phantastischen Realismus Iwanows, seine ideologische Indifferenz und seine ins Rätselhafte verschobene Perspektive: eine geraubte Buddha-Statue soll, mitten im Bürgerkrieg, nach Asien zurückgebracht werden. Die aberwitzige Reise durch das hungernde und kämpfende Rußland endet im Wüstensand. Der Hüter des Buddha wird von kirgisischen Räubern ermordet, und der »farbige Wind« weht die zerbrochene Statue zu...