Marko Martin
Die Nacht von San Salvador

Martin, Marko

Die Nacht von San Salvador

Ein Fahrtenbuch

Der Gehalt der Literatur ist bei ihm die Welt. Bei Marko Martin kommen die Melancholiker wie die Optimisten zu ihrem Recht, die politisch wie die erotisch Neugierigen, die Bücher verschlingenden Romantiker ebenso wie die erlebnishungrigen Welt- und Körper-Vagabunden.

In den erotischen Geständnissen einer Nacht öffnen sich Marko Martin Welten, die ansonsten verborgen bleiben: die düsteren Geheimnisse einer latein­ameri­ka­nischen Oberschichtenfamilie in San Salvador oder die Lüste und Ängste einer syrischen Jeunesse dorée im Schatten der Assad-Diktatur.

Dieses Fahrtenbuch erzählt von der subversiv fas­zi­nieren­den Kraft des Sexus, immer aber vor dem po­li­tischen Hintergrund an den Orten der Welt – in Da­mas­kus, Laos oder Nicaragua, Danzig, Kapstadt, Rio de Janeiro oder Tel Aviv.

Unerschöpfliche Neugier und verspielte Vielfalt der Erzähltöne sind die Wegmarken von Marko Martins menschenfischenden Reiserouten, die uns einen unerhörten Reichtum an Erkenntnissen verschaffen.

Schließlich erzählt Marko Martin aber auch in Dialogen eine Liebesgeschichte, die sich mit Witz und Ironie ausweitet zu einem Gespräch mit den Freunden im Leben und in der Literatur. Marko Martins Fahrtenbuch entpuppt sich als ein großer Entwicklungsroman in Episoden.

»Dieses Fahrtenbuch ist ... nicht nur eine Hommage an die Literatur, sondern letztlich auch an die Liebe.« Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.10.2014

»'Die Nacht von San Salvador' ist Reiseliteratur in umfassenden Sinn: prallvoll mit Welt und Sinnlichkeit...« NZZ vom 10.5.2014

»Marko Martin, längst notorischer Unterwegsler, berichtet u.a. aus San Salvador, Bogotá, Madrid, Nizza, Bangkok, Damaskus. Virtuos wechselt er dabei die stilistischen Register, zuverlässig geführt von feinstem Sensorium« Erhard Schütz, Der Freitag vom 13.02.2014

»Marko Martins 'Die Nacht von San Salvador' ist nicht nur eine Hmyne auf das wilde Leben, sondern auch eine Verbeugung vor den Möglichkeiten künstlerischer Sublimierung.« Die Welt vom 25.01.2014

»So erotisch diese Begegnungen alle sind, sie werden immer auch zu Türen, die sich hin zum Anderen öffenen und so letztlich einen vertieften Zugang zu sich selbst ermöglichen.« David Berger, Männer, Ausgabe 1/2014

»Bei Büchern aus der Anderen Bibliothek steht immer auch die optische Gestaltung im Mittelpunkt. Und der episodisch erzählte Roman des deutschen Reiseschriftstellers Marko Martin hält dieses Versprechen, 'andere' Literatur zu sein: hochwertige Aufmachung und ein anspruchsvoller Text. Martin nimmt seine Leser mit auf eine Reise um die Welt, indem er ein Tempo vorgibt, auf das man sich erst einlassen muss. Er erzeugt Neugierde, keine Sensationslust. Und man wird mit Erfahrung belohnt, sobald man die eigenen Erwartungen über Bord wirft.« Siegessäule, Januar 2014

»Ein Plädoyer fürs Unterwegs- und Gespanntsein.« Andreas Burkhardt, tip berlin, Dezember 2013

»So kommen am Schluss die Melancholiker ebenso zu ihrem Recht wie die Optimisten, die politisch wie auch die erotisch Neugierigen - und, last but not least - die Bücher verschlingenden Romantiker ebneso wie die erlebnishungrigen Welt- und Körper-Vagabunden.« Bücherschau, 03.12.2013

»Ein surreales Sich-durch-die-Welt-Träumen, vorbei an literarischen Anspielungen und weiten Assoziationen, entlang verwegener Handlungsstränge und inhaltsschwerer Satzkonstrukte. Die Kurzgeschichten und Dialoge in Die Nacht von San Salvador – ein Fahrtenbuch fordern heraus und geben auf eindrucksvolle Weise Rätsel auf.« Ulrich Mayer, abenteuer und reisen, Dezember 2013

»Das Buch also eine Liebeserklärung? Ja, an das Leben, die Neugier, das Reisen und, ganz wesentlich, an die Literatur ... Doch gerade diese kritische Perspektive auf die eigene Figur, gepaart mit verschiedensten Formen des Erzählens, machen aus diesem Buch eine wahre Liebeserklärung: an das Leben und an die Freiheit.« Carolin Fischer, Deutschlandradio Kultur, 20.11.2013

Marko Martin, geboren 1970 in Burgstädt/Sachsen, lebt und arbeitet – wenn er nicht auf Reisen ist – als Schriftsteller und Publizist in Berlin. In der Anderen Bibliothek erschienen von ihm als Band 298 die Erzählungen Schlafende Hunde – »Meisterwerke der Intensität«, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb.

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