Wiliam Pfaff
Die Gefühle der Barbaren

Pfaff, William

Die Gefühle der Barbaren

Über das Ende des amerikanischen Jahrhunderts

Aus dem Amerikanischen von Max Looser

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Mit den »Barbaren« sind die Europäer gemeint. Einem imperialen Denken, wie es nach wie vor die Politik der USA beherrscht, erscheint die ganze Außenwelt barbarisch, und das heißt, ebenso bedrohlich wie unverständlich.
William Pfaff bricht mit dieser Perspektive; das macht ihn einzigartig unter seinen Landsleuten. Es ermöglicht ihm, die weltpolitische Lage am Ende des 20.Jahrhunderts ohne die Scheuklappen zu sehen, die der Preis für den Status einer Supermacht sind. Von den üblichen Kommentatoren, Sicherheitsberatern und Leitartiklern unterscheidet ihn nicht nur die Freiheit vom Vorurteil, sondern auch seine intime Kenntnis der »Barbaren«, ihrer Geschichte, ihrer Probleme, ihrer Interessen, ihrer Kultur.