Robert Byron
Der Weg nach Oxiana

Byron, Robert

Der Weg nach Oxiana

Vorwort von Bruce Chatwin, aus dem Englischen von Matthias Fienbork

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»Unübertroffen«, »the best travel book ever«, »der Ulysses der Reiseliteratur«: Mit solchen Superlativen der englischen Kritik brauchen wir uns nicht aufzuhalten. Wer weiß schon, wo Oxiana liegt? Diese Region ist nach dem mächtigen Grenzfluss Oxus benannt, den Alexander der Große 328 vor Christus überquerte; heute heißt er Amu Darya, und die Sowjets mussten ihn überwinden, als sie in Afghanistan einmarschierten.
Als von den Taliban noch keine Rede war, machte sich ein 28jähriger Nachkomme Lord Byrons auf den Weg dorthin. Man schrieb das Jahr 1933. Venedig, Zypern, Beirut, Jerusalem, Bagdad, Teheran, Kabul - das waren die Stationen seiner Forschungsreise.
Die europäischen Klassiker langweilten diesen gelehrten Dandy; verliebt war er in die byzantinische und islamische Kultur. »Verglichen damit ist New York nur ein Ameisenhaufen«, sagte er. Weder Wolkenbrüche noch Zöllner und Flöhe konnten ihn aufhalten. Aus seinen scheinbar hingeworfenen Notizen spricht eine beinah unheimliche politische Hellsicht, und seine enorme Kennerschaft trägt dieser Autor mit sardonischem Witz. Von solchen Reisen kann die Gegenwart nur noch träumen.

Robert Byron, ein Nachkomme Lord Byrons, geboren 1905, studierte in Oxford, brachte es aber nie zu einem akademischen Grad. Seine umfassenden Kenntnisse in der Kunst- und Architekturgeschichte erwarb er auf eigene Faust, indem er mit der Kamera in der Hand durch Europa und den Orient reiste. Er starb wie sein berühmter Vorfahr mit 36 Jahren.

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Der Weg nach Oxiana

1933 machte sich Robert Byron, der James Joyce der Reiseliteratur und Nachkomme des berühmten Lord Byron, auf den Weg nach Oxiana. Die Stati ...
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Der Weg nach Oxiana
24,00 EUR
erschienen: 03.2014
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