Ilja Ilf Jewgeni Petrow
DAS GOLDENE KALB ODER DIE JAGD NACH DER MILLION

Ilf, Ilja; Petrow, Jewgeni

Das Goldene Kalb oder die Jagd nach der Million

Roman

Übersetzt aus dem Russischen und anhand des erstmals vollständig vorliegenden russischen Originals überarbeitet von Thomas Reschke. Die russische Ausgabe erschien bei Tekst Publishers im Jahr 2006.

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»Parallel zur großen Welt, in der große Menschen und große Dinge leben, existiert die kleine Welt mit kleinen Menschen und kleinen Dingen.« Ilja Ilf, Jewgeni Petrow

Unvergessen ist die literarische Reise des sowjetischen Duos »Ilf und Petrow« durch die Vereinigten Staaten in den dreißiger Jahren: »Wäre Amerika sowjetisch, dann wäre es das Paradies.« Zu literarischen Stars der jungen Sowjet­union wurden Ilja Ilf und Jewgeni Petrow als satirische Beobachter des eigenen Landes: Wie dort Das Goldene Kalb oder die Jagd nach der Million 1931 hat erscheinen können, bleibt ein Rätsel. Nun liegt ihr Kultbuch erstmals vollständig übersetzt vor.

Es erzählt eine Tour auf den Irrwegen des ersten Fünfjahresplans unter Stalin und überführt das junge Sowjetreich in eine gigantische Farce. Ostap Bender als Romanheld ist »der große Kombi­nator«, der Kopf einer Bande skurriler Existenzen, grandioser Gauner, die sich als Söhne eines Revolutionshelden das Leben schmarotzend erschwindeln. Und sie alle sind auf den Spuren eines illegalen Millionärs, der sich als getreuer Sowjetbürger und Buchhalter seines Betriebskollek­tivs verbirgt. Seine komödiantische Enttarnung wird zur wahnwitzigen Reise durch die Alltagswelt der Bürokraten und Kleinbürger.

Ostap Bender, dem Romanhelden von Das Goldene Kalb, wurde in Odessa, der Heimatstadt des Autorenduos, ein Denkmal gesetzt … und: Ein 1982 entdeckter Klein­planet wurde nach den beiden benannt – 3668 IlfPetrow.

Das Erscheinen der Ausgabe wurde möglich durch die Vermittlung der Agentur Nibbe & Wiedling.

»Ihre Werke zählen zu den meistgelesenen und zitierten Büchern Russlands und haben Kultcharakter. 'Das goldene Kalb' liegt in einer bibliophil ausgestatteten Ausgabe der Reihe 'Die Andere Bibliothek' vor.« Ruhr Nachrichten vom 31.01.2014

»Die Jagd nach der Million ist ein literarischer Schatz, der in Deutschland jetzt erstmals vollständig gehoben wurde, denn die vorliegende Ausgabe ist die erste komplette Übersetzung aus dem Urtext.« Volker M., amazon.de/buecher.de, 02.12.2013

Historisches Buch des Jahres 2013 in der Kategorie Unterhaltung des Magazins Damals: »Voller subversiver Komik ist diese köstliche Satire auf das sowjetische Alltagsleben, die bereits 1931 erschien, aber auch heute noch zum Lesevergnügen wird.« DAMALS, Dezember 2013

»Der Nachfolgeband, den die Andere Bibliothek, in der kürzlich bereits das Reisebuch Das eingeschossige Amerika von Ilf und Petrow erschienen ist, nun in einer schön sowjetkultig gestalteten Ausgabe herausgebracht hat, erschien bereits mehrfach auf Deutsch, auch in der vorliegenden (aber nun noch einmal überarbeiteten) famosen Übersetzung von Thomas Reschke – aber das ist alles andere als ein Argument gegen dieses wunderbare Buch, das vollkommen zeitlos wirkt, obwohl es sich auf jeder Seite mit beißendem Witz an den Unzulänglichkeiten des frühen Kommunismus abarbeitet.« Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21.11.2013

»Nun wurde der zweite große Roman des Duos endlich komplett auf Deutsch veröffentlicht und auch noch in der prächtigen (goldglänzenden!) Ausstattung der Anderen Bibliothek, die jeden Cent wert ist.« Uwe Raum-Deinzer, Moviestar vom 25.10.2013

»Es spricht für Die Andere Bibliothek, dass sie dieses Buchherausbringt. Es ist eine Reaktion auf den Erfolg von Das eingeschossige Amerika ... Man darf dem Verlag wünschen, dss Das Goldene Kalb ebenfalls ein Erfolg wird.« Viktor Funk, Frankfurter Rundschau vom 27.09.2013

Buch des Monats September 2013: »Frischer, frecher und fröhlicher kann eine Abrechnung mit korrupter Staatlichkeit, mit Bürokratenmuff und schlecht kaschierter Gier nicht sein als es diese erzkomische Tour de Force der begnadeten Satiriker Ilja Ilf und Jewgeni Petrow ist ... Und ein Roman in traumhaft schöner Aufmachung, ein absolut würdiges 'Buch des Monats' im September 2013.« Oliver Jungen

Platz zwei der ORF-Bestenliste im August 2013

»Derartig liebevoll gestaltete Bücher sind auf dem Markt selten zu finden: Goldener Einband mit ausgestanztem Pappumschlag, Fadenheftung, Lesebändchen, mühevoller Satz und Layout. Jedes Exemplar von Das goldene Kalb trägt eine eigene von insegesamt 4.444 Nummern.« Johannes Spohr, preposition.de, 17.08.2013

»Zum ersten Mal ist die revidierte, vollständige Fassung erschienen, ohne Schnitte, Kürzungen, also mit dem ganzen satirischen Witz und da muss man sagen, ist der Anderen Bibliothek eine weitere, wunderbare Ausgrabung gelungen.« Mario Scalla, hr2 Kultur »Mikado«, 07.08.2013

»Es ist ein Feuerwerk aus Witz und Boshaftigkeit ...« Peter Zimmermann, ORF Ex Libris, 04.08.2013

»Das Goldene Kalb liegt nun in einer überarbeiteten Übersetzung vor und erlaubt einen Einblick in die bunte frühe Sowjetkultur, kurz bevor sich die stalinistische Nacht über Russland senkte.« Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung vom 13.07.2013

»Für Die Andere Bibliothek hat Thomas Reschke nun seine Übersetzung aus dem Jahr 1979 anhand des erstmals vollständig vorliegenden russischen Originals überarbeitet. Die satirische Reise durch das Sowjet-Universum wirkt auch nach achtzig Jahren noch erstaunlich frisch. ... Das Leben, den Alltag, wollen sie zeigen, so wie sie es später auch in ihrem hinreißenden Reisebericht Das eingeschossige Amerika getan haben.« Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung vom 06.07.2013

»Von Thomas Reschke übertragen und nun anhand des erstmals vollständig vorliegenden Originals ergänzt und überarbeitet, springt einem diese geistreiche Farce mit eleganttrockener, bisweilen geradezu beiläufig-erbarmungsloser Komik quicklebendig entgegen. ... In der Anderen Bibliothek gewohnt geschmackvoll und stilistisch passend gestaltet entfaltet sich das Buch zum reinen Vergnüngen.« Dietrich zur Nedden, Schädelspalter, Juni-Ausgabe

»Bleibt Satire nicht immer ihrer Zeit verhaftet? Die Jagd nach der Million ist noch heute eine amüsante Lektüre, weil sich der Roman bei genauerem Hinsehen als menschliche Komödie der Gier erweist.« Wolfgang Schneider, Deutschlandradio Radiofeuilleton, 19.06.2013

»Wer sich Russland von einer erzählerisch parodistischen Seite nähern möchte, dem sei dieses höchst vergnügliche Buch wärmstens empfohlen. Darüber hinaus macht schon seine originelle und gestalterisch höchst niveauvolle Ausstattung Spaß, es in die Hand zu nehmen.« Ernst Kölnsperger, Rundschreiben Studiosus Reisen, Juni 2013

»Ein Kreischen, Winseln, Wiehern, Trompeten, Äugen und Katzbuckeln durchzieht den Roman, man trifft auf panzerartige dunkle Zehennägel und die warzenreiche Steppe – in der phantastischen Übersetzung von Thomas Reschke wimmelt es nur so von sprachlichen Scherzartikeln.« Jutta Person, Literaturen, Frühjahr/Sommer-Ausgabe 2013

»Es ist der Anderen Bibliothek zu verdanken, dass Das eingeschossige Amerika seit 2011 auch auf Deutsch vorliegt ... Und weil es nichts Schöneres gibt, als mit Ilf und Petrow on the road zu sein, hat der Verlag jetzt einen weiteren Klassiker des Autorenduos herausgebracht: Das goldene Kalb oder Die Jagd nach der Million. Der beliebte Schelmenroman aus dem Jahr 1931 erscheint erstmals in vollständiger Übersetzung von Thomas Reschke, mit goldenem Einband und wunderbar gestaltet von Jens Müller.« Stefanie Peter, Die Welt vom 11.05.2013

 

 

 

Ilja Ilf (1897–1937) und Jewgeni Petrow (1903–1942) sind als »Ilf und Petrow« berühmt geworden und arbeiteten in den zwanziger Jahren zusammen mit Michail Bulgakow und Juri Olescha für satirische Zeitungen. Den Lesern der Anderen Bibliothek sind die beiden durch Das einge­schossige Amerika, Band 320/321, bekannt geworden, der nun als Erfolgsausgabe neu erscheint.

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