Émile Zola
Geld

Émile Zola

Geld

Roman

Aus dem Französischen von Martin H. Richter

Der Hauptprotagonist Aristide ist pleite und versucht durch den Aufbau eines Finanzunternehmens wieder Fuß zu fassen – ausgerechnet an der Pariser Börse. Seine halblegalen Methoden bleiben nicht ohne Folgen für den makroökonomischen Zusammenhang und damit verhängnisvoll für völlig Unbeteiligte.

Émile Zolas Roman von 1891 erzählt alles, was man über den Börsenwahn wissen muss. Was ihn zum Reißer macht, zum Melodram, zum Breitwandfilm seiner Epoche, das ist die visionäre Kraft, der riesige Appetit, die grandiose Unbescheidenheit seines Autors, seine Fähigkeit, das Phantastische der Realität hervorzutreiben. Zolas Helden sind Süchtige. Das Kapital – ihr Kokain.

Émile Zola (1840–1902) arbeitete zuerst als Schreiber beim Hafenzoll, dann als freier Journalist. 1898 setzte er sich mit seinem J'accuse für den zu Unrecht verurteilten Dreyfus ein und wurde zu Gefängnis sowie einer Geldstrafe verurteilt, konnte jedoch nach England entfliehen. 1899 kehrte er nach einer Amnestie zurück. Zola gilt als der Hauptvertreter des europäischen Naturalismus. Kennzeichnend für seine Romane sind die minutiösen Milieubeschreibungen, er liefert so ein umfassendes Zeitgemälde der französischen Gesellschaft.

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