Rolf Vollmann

Die wunderbaren Falschmünzer

»Romanführer« gibt es genug, aber sie haben einen kleinen Nachteil: Sie stehen nur zum Nachschlagen im Regal, man kann sie nämlich nicht lesen.

Eine Art Roman der Romane. Rolf Vollmann zählt nicht nur Autoren auf, er ist selbst einer, und sein Buch ist eine große Erzählung, die davon handelt, was die großen Erzähler von 1800 bis 1930 alles erzählt haben. Statt eines Datenspeichers haben wir also ein Buch der Verführungen vor uns. Anders als die meisten Literaturhistoriker und -kompilatoren ist Vollmann ein leidenschaftlicher Romanliebhaber; und somit kann sich, wer sein Werk zur Hand nimmt, darauf verlassen, dass er alle Bücher, von denen er spricht, tatsächlich gelesen hat. Es sind gut tausend Romane aus allen europäischen und amerikanischen Literaturen und rund dreihundert Romanciers, die er uns vorstellt. Es sind Romane, die ihm gefallen haben, die er für lebendig hält und von denen er sich vorstellt, dass auch wir sie mit Lust und Liebe lesen werden – wie seinen »Romanverführer«.

Rolf Vollmann, 1934 geboren, lebt in Tübingen. Von ihm erschienen: "Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul" (1975), "Winter-Wanderschaft", ein Buch über Nietzsche (1978), "Die Reise um die Welt, ein Kinderbuch" (1980), "Shakespeares Arche, Ein Alphabet von Mord und Schönheit" (1988). Im Frühling 2020 erscheint der "Frauenkatalog 1200, in zehn Bildern" als Band 423 in der Anderen Bibliothek.

Als Originalausgabe vergriffen:

Vollmann, Rolf

Die wunderbaren Falschmünzer

Eine Art Roman der Romane. Romanführer gibt es genug, aber sie haben einen kleinen Nachteil: sie stehen nur zum Nachschlagen im Regal – m ...
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Die wunderbaren Falschmünzer
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erschienen: 00.1997
Originalausgaben
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