Byron, Robert

Der Weg nach Oxiana

Aus dem Englischen übertragen von Matthias Fienbork

1933 machte sich Robert Byron, der James Joyce der Reiseliteratur und Nachkomme des berühmten Lord Byron, auf den Weg nach Oxiana. Die Stationen seiner Forschungsreise führten ihn von Venedig über Palästina und Jerusalem bis nach Persien und Afghanistan.

Die europäischen Klassiker langweilten diesen gelehrten Dandy; verliebt war er in die byzantinische und islamische Kultur. »Verglichen damit ist New York nur ein Ameisenhaufen«, sagte er. Aus den persönlichen Notizen, Anekdoten, politischen Analysen und Kulturbetrachtungen formt Robert Byron eine Collage, die von einer beinahe unheimlichen politischen Hellsichtigkeit und enormen Kennerschaft zeugen. Mit sardonischem Witz betrachtet er voller Neugier die Welt: von solchen Reisen kann die Gegenwart nur träumen.

»Robert Byron war ... ein genauer Beobachter und guter Erzähler, ein wacher Chronist der aktuellen Politik und zugleich ein Kenner der altiranischen Kultur.« Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung vom 19.07.2014

»Aus seinen Notizen spricht eine beinah unheimliche politische Hellsicht, und seine enorme Kennerschaft trägt er mit sardonischem Witz.« Passauer Neue Presse vom 25.06.2014

»Mit Sarkasmus, Witz und Neugier betrachtet er die Welt und nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch die unterschiedlichen Kulturen.« Objects Magazin vom 22.05.2014

»Sein brillianter Reisebericht steckt voller Schönheit, Witz und Abenteuer ... Wie in einem Märchen erzählt Der Weg nach Oxiana von einer verloren gegangenen Welt ... gelehrt, elegant und lustig.« Ronald Düker, Die Zeit vom 12.06.2014

»Scharfe Beobachtungsgabe trifft auf furchtlose Neugierde und sarkastischen Witz, beißender Spott auf Situationskomik ... Ein einzigartiges Werk und ein Klassiker der modernen Reiseliteratur.« Deutschlandradio Kultur, Buchempfehlungen, Juni 2014

»Schwer vorstellbar, wieso Byrons Oxiana Jahrzehnte in Vergessenheit versank. Im März 2014 wurde es in den Extradrucken der Anderen Bibliothek zum Glück wiederaufgelegt, dankbarerweise mit Leidenschaft für das Authentische.« Anne Haeming, fluter Online, 04.06.2014

»Rasend lebendig, voll Selbstironie, Spott und präzisen Beobachtungen.« Frankfurter Rundschau vom 21.05.2014

»Mit sinnlicher, lyrischer Sprache führt Byron den Leser durch den mittleren Osten der 1930er Jahre. Es bleibt dabei aber immer auch ein humorvolles Buch. Ironisch, trocken, britisch ... Ein gelungenes Portrait einer vergangenen Welt.« Florian Bänsch, Radio Bremen, 18.05.2014

»Dass 'Die Andere Bibliothek' das Buch in der lebhaften und geschmeidigen Übersetzung von Matthias Fienbork nun als Extradruck herausbringt, ist höchst verdienstvoll: Es gestattet deutschsprachigen Lesern die Bekanntschaft mit einem Klassiker der Reiseliteratur.« Salzburger Nachrichten vom 09.05.2014

»Dass 'Die Andere Bibliothek' das Buch ... nun als Extradruck herausbringt, ist höchst verdienstvoll« Sigrid Löffler, Deutschlandradio Kultur, 06.05.2014

»Rasend lebendig, voll Selbstironie, Spott und präzisen Beobachtungen.« Berliner Zeitung vom 03.05.2014

»(E)in absolut lesenswertes Reisebuch. Der Leser kann über Robert Byrons vielfältiges Wissen nur staunen und von seinen Ausführungen über antike und mittelalterliche Kunst und Architektur in Iran und Afghanistan nur lernen ... Man ist begeistert, wie präzise er Denkmäler und wie poetisch er Landschaften schildert. In anderen Situationen ist er witzig und bisweilen voller böser Ironie ... Als literarische Verarbeitung seiner Reise ist Byrons 'Weg nach Oxiana' einer der Höhepunkte der westlichen Orientliteratur im 20. Jahrhundert.« Behrang Samsami, zenith online, 28.03.2014

»Dies ist das beste Reisebuch der Welt.« Denis Scheck in Druckfrisch (ARD)

Robert Byron, ein Nachkomme Lord Byrons, geboren 1905, studierte in Oxford, brachte es aber nie zu einem akademischen Grad. Seine umfassenden Kenntnisse in der Kunst- und Architekturgeschichte erwarb er auf eigene Faust, indem er mit der Kamera in der Hand durch Europa und den Orient reiste. Er starb wie sein berühmter Vorfahr mit 36 Jahren.

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