Ilf, Ilja; Petrow, Jewgeni

Das eingeschossige Amerika

Eine Reise mit Fotos

Mit einem Vorwort von Felicitas Hoppe. Aus dem Russischen von Helmut Ettinger

Ilja Ilf und Jewgeni Petrow durchquerten drei Monate lang Amerika: von Oktober 1935 bis Januar 1936, von Ost nach West und wieder zurück. Ihr mausgrauer Ford brachte sie 16.000 km durch mehrere hundert Städte. Sie »erlebten die Indianer, sprachen mit jungen Arbeitslosen, alten Kapitalisten, radikalen Intellektuellen und revolutionären Arbeitern, mit Dichtern, Schriftstellern und Ingenieuren«, sie besuchten kulturelle, soziale, industrielle Institutionen - und fotografierten mit ihrer Leica-Kamera auf der Höhe der Fotokunst ihrer Zeit. Ihr Amerika war ein alltägliches: das eingeschossige Amerika, von Ilf und Petrow präzis beobachtet, beschrieben und im Stil einer klassischen Fotoreportage bebildert - mit Neugier, Scharfsicht und Ironie.

»Der Grundtenor dieser fast dreimonatigen Reise ... ist derart amüsant, dass man immer mehr lesen möchte ... Nicht nur literarisch ein Hochgenuss ... sondern auch vom unterhalterischen Aspekt her.« Jürgen Weber, versalia.de, 07.08.2014

»Ein unterhaltsameres Reisebuch über Amerika lässt sich kaum vorstellen.« Salve, Heft 3, Juni 2014

»Die beiden Russen ... sind mehr beschreibende Passanten als kommunistische Propagandisten. Diese Grundhaltung, die eine zutiefst menschenfreundliche ist, macht das Buch so lesenswert.« Frank Willmann, weltexpress.info, 16.06.2014

»Das eingeschossige Amerika fasziniert auch heutige Leser vor allem durch die Vielschichtigkeit der geschilderten Milieus und Orte, die liebenswert ironische, augenzwinkernde Art der Beschreibungen und die offenherzige Darstellung ohne ideologischen Ballast.« Volker M., amazon.de/buecher.de, 29.04.2014

»Ihre Reiseberichte werden dagegen bis heute gern gelesen und lassen viele Menschen vom amerikanischen Traum träumen.« Marc von Lüpke, Spiegel Online, 09.07.2013

»Ihr scharfer Blick auf Städte und Landschaften, auf Schulen, Gefängnisse, Museen, Hotels, Spielhallen, Tankstellen, Striptease Bars, Restaurants oder einfach nur die Autobahn machte ihren langen Bericht Das eingeschossige Amerika, der nun in Helmut Ettingers vorzüglicher Übersetzung auch auf Deutsch vorliegt, zu einer der bewegendsten, weil unmittelbarsten Porträts Amerikas in den dreißiger Jahren.« Susanne Klingenstein, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.11.2012

»Ihr USA-Buch ist ein beeindruckendes Zeugnis für das Widerstehen gegen ideologische Zurichtung: man denke im Unterschied an die schönfärberichen Reiseberichte über Stalins Sowjetunion, die westliche Schriftsteller zur selben Zeit veröffentlichten. Vor allem aber ist Das eingeschossige Amerika eine ganz und gar bezaubernde Lektüre.« Bernhard Schulz, Der Tagesspiegel vom 04.04.2012

»Ilja Ilf und Jewgeni Petrow sind verblüffte Ethnographen ... Sie – so sagen sie es einmal – arbeiten sich durch das Land wie durch die Kapitel eines Romans, der so spannend ist, dass der Leser der Versuchung widerstehen müsse nachzuschauen, wie er ausgeht. Sie suchen und finden den Kontakt zu Prominenten wie Ernest Hemingway und Henry Ford – und zeigen sich als Meister von Porträts, die im Besonderen das Allgemeine veranschaulichen.« Hermann Wallmann, WDR 3 Passagen vom 13.09.2011

»Minutiös, witzig, weitsichtig ... ein kluges, abwägendes Buch voller genauer Beobachtungen und jenseits aller Propagandaklischees. In diesem oft weitsichtigen Text zeigt sich das Beste, was Reiseliteratur bieten kann.« Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio vom 09.09.2011

»Es macht einfach großen Spaß, mit diesen beiden klugen und witzigen Sowjetbürgern die Neue Welt zu erkunden. ... Ilf und Petrow beobachten präziser als die meisten Amerikareisenden vor und nach ihnen.« Die Zeit vom 10.11.2011

Ilja Ilf (1897–1937) und Jewgeni Petrow (1903–1942) arbeiteten in den zwanziger Jahren zusammen mit Michail Bulgakow und Juri Olescha für satirische Zeitungen. Mit den beiden Romanen »Zwölf Stühle« (1928) und »Das Goldene Kalb« (1931) wurden sie zu den meistgelesenen Autoren ihrer Zeit. Und: Ein 1982 entdeckter Kleinplanet wurde nach dem populären Autorenduo benannt – 3668 IlfPetrow …

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