Michael Glawogger

69 Hotelzimmer

Mit einem Nachwort von Eva Menasse

»69 Hotelzimmer« ist ein Vermächtnis, das posthume literarische Debüt eines der renommiertesten Dokumentarfilmer der Gegenwart - Michael Glawogger starb während der Dreharbeiten zu seinem nun letzten Film  2014 in Liberia.

Michael Glawoggers Roman handelt von einem Reisenden, der um die ganze Welt kommt. Es sind beobachtungsscharf erzählte Episoden aus dem Leben eines neugierigen Man­nes, der in den sich doch immer mehr ähnelnden Hotels rund um den Globus absteigt und dabei den ver­schiedensten Menschen begegnet. Die Skizzen erzählen von skurrilen Begebenheiten, von alltäglichen Ereignissen in der Fremde, die doch oft keine ist, und vom – im wahrsten Sinne der Worte – »in der-Welt-Sein«.

»›69 Hotelzimmer‹ ist zweifellos eine Essenz von Michael Glawoggers Leben, des Lebens eines aufmerksamen, phantasiesprühenden Reisenden.« (Eva Menasse)

In ihrem Nachwort zu dem Buch gibt Eva Menasse, eine langjährige Freundin Glawoggers, einen Einblick in das filmische Schaffen des Autors und stellt die Verbindung zu »69 Hotelzimmer« her: »Es liebkost die Details und deutet darin den Abdruck des Ganzen an. ... Genau wie seine Filme ist dieses Buch ein echter Glawogger, un­verwechselbar und besonders, mit den üblichen Katego­rien kaum zu fassen.«

Mit »69 Hotelzimmer« legte Die Andere Bibliothek, in Zu­sammenarbeit mit Andrea Glawogger, posthum Michael Glawoggers literarisches Debüt als limitierte Originalausgabe im März 2015 vor. Nach begeisterter Presseberichterstattung und der Auszeichnung mit dem »Preis der Stiftung Buchkunst« für das schönste deutsche Buch 2015 war es ungewöhnlich schnell vergriffen. Nun ist es als Extradruck in besonders schöner Ausstattung, zweifarbig gedruckt und mit fluoreszierendem Einband, Fadenheftung und Lesebändchen, wieder erhältlich.

 

»Es setzt das Glück der Glawogger-Filme literarisch fort, die atemberaubende Unbefangenheit des Blicks, die kompakte Beschreibung, die Fernes unerwartet vertraut, Naheliegendes irritierend fremd macht.« Süddeutsche Zeitung

»Ein Weltbilderbuch voll räudiger Poesie und Lebenslust [ … ] Jeder dieser Kurztexte brilliert mit Selbstironie und zugleich mit Empathie für die sieben Milliarden Zeitgenossen.« NZZ

»Hier lassen die Sätze Filme entstehen, weil einer schaut, der sich nicht wundern muss.« Der Spiegel 

»Das wunderbare literarische Vermächtnis des großen Filmemachers.« Frankfurter Rundschau

»… ein literarisches Werk eigenen Ranges ...« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Voller Geist und Witz. Es führt in die Traumwelt eines Weltreisenden.« Der Standard

»Michael Glawoggers fabelhaftes Buch „69 Hotelzimmer“ sollte zur literarischen Hausapotheke jedes Reisenden gehören... Es vereint witzige, traurige, skurrile, grüblerische, immer sinnenstarke und welthaltige Geschichten, die zum staunenden Innehalten verleiten.« Karl-Markus Gauß, Die Presse

»Unbezähmbare Fantasie: Michael Glawoggers nachgelassenes Romandebüt ist eine lebenskluge, erzählerisch kraftvolle Feier des Fernwehs.« Stefan Grissemann, profil

Michael Glawogger, 1959 in Graz geboren, war einer der renommiertesten Dokumentarfilmer der Gegenwart (u.a. Megacities, Workingman’s Death, Whores’ Glory). Er starb im April 2014 an den Folgen einer Malariaerkrankung in Liberia während der Dreharbeiten zu seinem nunmehr letzten Film – die ihn in einem VW-Bus einmal um die Welt führen sollten. Die Reisebucheinträge erschienen im Standard und in der Süddeutschen Zeitung (nachzulesen unter: www.sueddeutsche.de).

69 Hotelzimmer, Michael Glawoggers literarisches Debüt, erscheint posthum in Zusammenarbeit mit Andrea Glawogger.

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Glawogger, Michael

69 Hotelzimmer

Das posthume literarische Debüt von einem der renommiertesten Dokumentarfilmer der Gegenwart.
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69 Hotelzimmer
42,00 EUR
erschienen: 03.2015
Originalausgaben
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