Vladimir Jabotinsky
Die Fünf

Jabotinsky, Vladimir

Die Fünf - Originalausgabe

Aus dem Russischen übersetzt von Ganna-Maria Braungardt. Die Lyrik wurde übertragen von Jekatherina Lebedewa

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Ein Gesellschaftsroman über den Untergang des bürgerlich-jüdischen Odessa zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Eine Entdeckung: Ein Roman aus dem Jahr 1935, erstmals aus dem Russischen übertragen - die »Buddenbrooks« am Schwarzen Meer.
Vladimir Jabotinsky, brillanter Feuilletonist und streitbarer Mitbegründer der zionistischen Bewegung, unternimmt eine imaginär-romanhafte Reise in das alte Odessa, in dem er 1880 geboren wurde und seine Kindheit und jungen Jahre verbrachte.
Die Fünf: eine elegische Erinnerung, verkörpert in den fünf Geschwistern der Familie Milgrom, die in den politisch-kulturellen Wirren ihrer Zeit zwischen revolutionärer Gewalt und Assimilation heranwachsen.
Durchdrungen vom Parfüm dieser sinnlich-heiteren und polyglotten Prosa, begegnet uns in Vladimir Jabotinskys Roman das Vielvölkergemisch einer kosmopolitisch toleranten Stadt.
Es entfaltet sich ein theatralisch-tragisches Menschenschauspiel. Es sind die letzten Tage von Odessa.

»Die Fünf ist eine großartige literarische Entdeckung.« Jürgen Lentes, Russland HEUTE und Russland HEUTE – Broschüre zur Frankfurter Buchmesse, 16.03.2013 und Oktober 2013

»In seinem Roman Die Fünf beschwört er eine Welt voll strahlender Schönheit und unbeschwerter Anmut, dass man am liebsten eintauchen und für immer dort bleiben möchte.« Mathias Schnitzer, WDR 5, 18.08.2013

»In der Anderen Bibliothek liegt nun seine faszinierende Familienchronik Die Fünf erstmals auf Deutsch vor. ... Mit den Fünf ist Vladimir Jabotinsky ein Text gelungen, der durch seine vielschichtigen und bisweilen sogar exzentrischen Handlungsfiguren beeindruckt.« Ulrich M. Schmid, NZZ vom 28.06.2013

»Eine schillerne Elegie, eine Entdeckung, tragikomisch, sinnlich-heiter und gleichzeitig ein Untergangsroman, denn es ist 1917 und dies sind die letzten Tage von Odessa.« Xenia Hebenstreit (Buchhandlung Leporello), Das Magazin der 5 plus, 1/2013

»Die russische Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist zur Zeit für erstaunliche Überraschungen gut. ... Die Fünf reiht sich da nahtlos ein, und die Reihe ist längst nicht abgeschlossen.« Jürgen Lentes, junge Welt vom 18.05.2013

»Doch so umstritten der Politiker Vladimir Jabontinsky zeitlebens war und bis heute geblieben ist, daran dass der Schriftsteller Vladimir Jabotinsky ein großer Meister war, kann kein Zweifel bestehen. Dass sein Roman Die Fünf nun auch auf Deutsch vorliegt ist ein Fest, wie es in der Literatur und Buchwelt nur selten vorkommt.« Uli Hufen im Deutschlandfunk »Büchermarkt«, 18.04.2013

»Jetzt aber ist fast jedem klar geworden, dass allein sein Roman Die Fünf ... ihn zu einem der größten russischen Prosaautoren des 20. Jahrhunderts macht. ... Zhabotinskys Blick produziert ein zartes pastellfarbenes Flair, das Die Fünf grundlegend von den Werken der südrussischen Schule ... unterscheidet. ... Zhabotinsky ... schrieb einen englischen Roman in russischer Sprache: witzig, melancholisch, aufmerksam, psychologisch genau und aus einer angenehmen Distanz heraus. Diesem Adler der russischen Literatur kann niemand mehr die Schwingen stutzen.« Oleg Jurjew, Tagesspiegel vom 07.04.2013

»Poetisch, schalkhaft und bittersüß zeichnen Die Fünf aus einer dezidiert nostalgischen, nie aber sentimentalen Position heraus das Bild einer längst vergessenen Epoche.« Klaus Nüchtern, Falter vom 27.03.2013

»Eine Entdeckung ist schließlich auch der große Roman Die Fünf von Vladimir Jabotinsky (1880-1940): ein unvergleichlich dichtes und melancholisches Bild der multikulturellen Stadt Odessa zu Anfang des vergangenen Jahrhunderts.« Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten vom 01.03.2013

Platz sieben der SWR-Bestenliste, Februar 2013

»Ein Buch voll Witz, Eleganz und Nostalgie, ein echtes Geschenk.« Stern vom 21.02.2013

»Mit der Übersetzung von Die Fünf ins Deutsche wurde Jabotinksy nun vom Verlag Die Andere Bibliothek wiederentdeckt. Ganna Maria Braungardt gelingt es, mit ihrer Übersetzung das bunte Odessiter Sprachgemisch auch im Deutschen aufrecht zu erhalten und die atmosphärische Dichte der Stadt wieder aufleben zu lassen.« Gabriele Wild, ORF Radio Österreich 1 »Ex Libris« vom 17.02.2013

»Dieser 1936 in Paris erschienene Untergangsroman ist ergreifende Elegie im letzten Glanz des Zarenreichs ...« Alexander Kluy, Der Standard vom 09.02.2013

»Was für ein Fund! … Ein Schatz aus Wörtern ... In Ze`ev Jabotinskys Die Fünf erscheint Odessa selbst in solch berauschender Farbenpracht, dass jedes Feuerwerk daneben blass aussieht. … wunderbaren, witzigen, todtraurigen, stellenweise auch weisen Romans ...« Hannes Stein, Die Welt vom 19.01.2013

»Ein großartiger Autor.« Hans-Peter Kunisch, Zeit Online

»Der Russe Vladimir Jabotinsky war Zionist, später Terrorist. Sein großartiger Roman Die Fünf erzählt den Niedergang der jüdischen Welt in Odessa.« David Hugendick, Zeit Online vom 18.01.2013

»Mit Die Fünf ist ein weiteres vergessenes Juwel auf Deutsch erschienen.« Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung vom 18.01.2013

»Heitere Nostalgie durchzieht diesen temporeichen Roman; Witz und Tragik gehen Hand in Hand - Jabotinsky gelingt ein ahnungsvolles Panorama jener dem Untergang geweihten Welt vor der russischen Revolution.« Alexander Camman, Die Zeit vom 17.01.2013

»In einer bilderstarken facettenreichen Sprache, die virtuos sowohl die romantisierte Beichte im Stil des 19. Jahrhunderts beherrscht als auch volkstümliche Anekdoten und Wortwitz, hält Jabotinsky ein einzigartiges Kapitel jüdischen Lebens in Odessa fest. Es hat auch nach einem Jahrhundert nichts von seiner Unmittelbarkeit eingebüßt.« Olga Hochweis, Deutschlandradio Kultur am 14.01.2013

»Jabotinskys Stärke liegt darin, Stimmungen, Atmosphären zu erfassen ... Die Fünf beginnt mit Frühlingsstimmung und endet mit Gedanken über den Verfall; es ist auch ein großes Buch über die Unzuverlässigkeit des Zeitgefühls, der Meinungen und Erinnerungen.« Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung vom 12.01.2013

»Wie all die Themen dicht und plastisch in hochkondensierter Form dargeboten werden, ist meisterlich. Die Sprache des Romans trägt dazu bei, findet sie doch Balance zwischen Elegie und Ironie, die zum Abgesang auf die Zeit passt.« Christiane Pöhlmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3.1.2013

»Ein Buch, das als Entdeckung gelten darf, ist in der für Entdeckungen geradezu geschaffenen Anderen Bibliothek erschienen.« Alexander Solloch, NDR Kultur vom 19.12.2012

»Eine wahre Entdeckung zum Jahresende« Rachel Salamander, Die Welt vom 08.12.2012

Vladimir Jabotinsky wurde 1880 in Odessa in einer jüdisch assimilierten Familie geboren: ein großer Journalist, ein Politiker in der zionistischen Bewegung und auch ein gelehrter und vielsprachiger Hebraist, der Gedichte verfasste, Dante übersetzte, Theaterstücke und Novellen schrieb. 1940 starb Vladimir Jabotinsky in New York. Sein Grab liegt in Jerusalem.

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22,00 EUR
erschienen: 02.2013
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